#CameronResignBriten laufen gegen ihren Premier Sturm
Die ganz grosse Empörung über Camerons Panama-Papers-Geständnis blieb in der Presse aus. Dafür wird auf Twitter umso heftiger sein Rücktritt gefordert.
Der britische Premierminister David Cameron musste nach grossem öffentlichen Druck zugeben, dass er früher Beteiligungen an einer Offshore-Firma seines 2010 verstorbenen Vaters besessen hatte. Er hatte seine Anteile allerdings verkauft, bevor er Premierminister wurde.
Womöglich reagierte die britische Presse deshalb verhältnismässig ruhig auf Camerons Eingeständnis. Zwar forderten einige Blätter mehr oder weniger deutlich seinen Rücktritt, viele beschränkten sich aber auf die Vermeldung, dass er mit 30'000 Pfund an der Firma Blairmore Investment Trust beteiligt war.
Heftiger fallen dagegen die Reaktionen auf Twitter aus. Unter dem Hashtag #CameronResign machen viele User ihrem Ärger Luft:
InternetGuyTim ist wenig überrascht von Camerons Geständnis:
Auf dem Account @WhyToVoteGreen wird dem Premierminister eine Aussage aus dem letzten Jahr zum Fifa-Korruptionsskandal vorgehalten:
Christopher Birks erinnert an demokratische Grundsätze:
Yzdani Laher sieht in Cameron nun einen Harry-Potter-Bösewicht:
Twitterer Aaron stört sich weniger an der Steuervermeidung von Cameron als vielmehr daran, dass er dasselbe Verhalten anderen vorgeworfen hatte:
Selbstverständlich hat auch Frank Underwood einen Kommentar zu Cameron im Köcher:
Und Edward Snowden schiesst sich auf seinem Twitter-Account im grossen Stil auf David Cameron ein: