Trump-Gegner werfen Steine und legen Feuer

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US-WahlkampfTrump-Gegner werfen Steine und legen Feuer

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump holte sich im Staat Washington weitere Delegierte. Bei einem Event des Republikaners in New Mexico kam es zu Ausschreitungen.

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Rund um die Kandidatur Trumps kommt es immer wieder zu Ausschreitungen: Zum Beispiel in Albuquerque, ... (24. Mai 2016)
...in San Diego, ... (27. Mai 2016)
...in Anaheim, ... (25. Mai 2016)
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Rund um die Kandidatur Trumps kommt es immer wieder zu Ausschreitungen: Zum Beispiel in Albuquerque, ... (24. Mai 2016)

Keystone/Brennan Linsley

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich bei einer Vorwahl im US-Bundesstaat Washington weitere Delegierte für den Parteitag im Juli geholt. Trump gewann die Vorwahl nach Auszählung von 68 Prozent der Stimmen voraussichtlich mit 76 Prozent der Stimmen, berichtete der Fernsehsender CNN am Dienstag unter Berufung auf Hochrechnungen.

Trump ist nach Vorwahlen in vielen Bundesstaaten in den vergangenen Monaten bei den Republikanern als einziger Kandidat noch im Rennen. Gekürt wird der endgültige Präsidentschaftskandidat bei einem Parteikonvent im Juli.

Donald Trumps Wahlkampfbesuch im US-Staat New Mexico ist von gewalttätigen Protesten begleitet worden. Aus Wut über den voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner warfen Demonstranten am Dienstagabend brennende T-Shirts, Plastikflaschen und andere Gegenstände auf Polizeibeamte und schmissen Mülleimer und Blockaden um. Die Polizei setzte Pfefferspray und Rauchgranaten gegen die Menge vor dem Kongresszentrum der Grossstadt Albuquerque ein.

Demonstranten unterbrechen Trump

Während seiner Kundgebung in dem Saal wurde Trump mehrmals unterbrochen. Die rufenden Störenfriede hielten Banner mit Aufschriften wie «Trump ist ein Faschist» und «Wir haben genug gehört» hoch. Eine weibliche Demonstrantin wurde aus den Zuschauerrängen gezogen. Andere lieferten sich Handgemenge mit den Sicherheitskräften. Das Zentrum war ansonsten gefüllt mit Tausenden jubelnden Trump-Anhängern.

Trump reagierte in gewohnter Manier auf die Störungen und wies das Sicherheitspersonal an, die Protestierenden aus dem Raum zu entfernen. «Geht nach Hause zu Mami», sagte er. Angelehnt an Trumps Pläne, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen zu wollen, riefen seine Anhänger: «Baut diese Mauer!»

Am Dienstag war Trump zum ersten Mal während seines Wahlkampfes nach New Mexico gekommen. Dabei handelt es sich um den US-Staat mit dem grössten hispanischen Bevölkerungsanteil.

(chk/sda/dapd)

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