4-Zoll-DisplayDas iPhone 5 wird eine grosse Sache
Das nächste iPhone erhält ein deutlich grösseres Display. Apple folgt damit dem allgemeinen Trend hin zu grösseren Bildschirmen bei Smartphones.
Genau vier Zoll gross soll das Display im nächsten iPhone werden. Dies berichten übereinstimmend das «Wall Street Journal» und die Nachrichtenagentur Reuters. Die konkurrierende Agentur Bloomberg will gar erfahren haben, dass der im letzten Herbst verstorbene Apple-Mitbegründer Steve Jobs noch massgeblich am Design des iPhone 5 beteiligt war.
Die Produktion könnte bereits im Juni anlaufen. Reuters glaubt daher, dass das iPhone frühestens im August in die Serienproduktion gehen kann. Dies würde wie bereits beim iPhone 4S auf einen Marktstart im Herbst hindeuten.
Kunden wollen grössere Displays
Apple tut vermutlich gut daran, nach fünf Jahren ohne Änderungen bei der Bildschirmgrösse ein grösseres Display zu verbauen. Die meisten Leser von 20-Minuten-Online wünschen sich ein grösseres Display, wie eine Umfrage Anfang Jahr zeigte. Im März enthüllte zudem eine Studie der US-Marktforschungsfirma Strategy Analytics, dass sich fast 90 Prozent der Konsumenten Smartphones mit grösseren Displays wünschen.
Als Gründe für die Entwicklung hin zu grösseren Displays sieht man bei Strategy Analytics unter anderem die besseren Möglichkeiten zum Surfen im Web und der Nutzung von Spielen und Videoangeboten.
Konkurrenz setzt auf Grösse
Kommt das grössere Display tatsächlich, liegt es voll im Trend: Rivale Samsung lanciert am 29. Mai das Galaxy S3 mit einem grossen 4,8-Zoll-Bildschirm. 20 Minuten Online konnte das Gerät bereits antesten. Bereits das erfolgreiche S2 hatte ein relativ geräumiges 4,3-Zoll Display. Für den nochmals grösseren Nachfolger S3 sollen bereits neun Millionen Vorbestellungen vorliegen. Auch andere führende Hersteller wie HTC und Nokia rüsten ihre Flaggschiff-Geräte HTC One X und Lumia 900 mit 4,7, respektive 4,3 Zoll grossen Bildschirmen aus.
Apple liess das 3,5-Zoll-Display wohl jahrelang unangetastet, um den App-Entwicklern die Arbeit zu erleichtern. Mit dem grösseren Bildschirm könnte auf die App-Entwickler viel Aufwand bei der Anpassung ihrer Software an das neue Display zukommen.
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