Verseuchte Werbung20minuten.ch erneut Ziel von Malware-Attacke
Am Montag wurde über 20min.ch erneut Malware verteilt. Schuld war ein verseuchtes Netzwerk eines Werbeanbieters. Die Anzeige wurde blockiert.

Nach aktuellem Wissensstand sind nur Windows-Systeme betroffen. (Foto: Flickr / Andrew Writer)
Kein AnbieterWas ist passiert?
Über das Desktopangebot von 20minuten.ch ist am Montag erneut schädliche Software verteilt worden. Schuld war dieses Mal nicht ein Hackerangriff, sondern ein verseuchtes Netzwerk eines externen Werbeanbieters, dessen Anzeigen auf 20minuten.ch eingebunden waren. Alle Anzeigen des besagten Anbieters sind auf 20minuten.ch umgehend deaktiviert worden. Der Anbieter wurde von 20 Minuten über die Umstände informiert.
Was kann ich tun?
Bei der besagten Schadsoftware handelt es sich um den Trojaner namens Bedep. Nach jetzigem Informationsstand sind wiederum nur Windows-Systeme potenziell in Gefahr. Befindet sich der Trojaner auf dem System, versucht das Tool weitere Hintertüren für Angreifer zu öffnen. Der Norton Power Eraser (Anleitung) kann eine Infektion laut Candid Wüest, Virenjäger bei Symantec, erkennen und beseitigen. Auch andere aktuell gehaltene Antivirensoftware sollte die Malware zuverlässig erkennen können.
Was kann ich weiter tun?
Grundsätzlich gilt es, die eigene Antiviren-Software sowie den verwendeten Browser immer auf dem neusten Stand zu halten. Zudem sollten System- und Softwareupdates für Browser und Plug-ins (Flash, Java) umgehend installiert, oder falls nicht zwingend benötig komplett deaktiviert werden. Das Fachmagzin Winfuture.de liefert eine Anleitung, wie sich das Flash-Plug-in unter verschiedenen Browsern deaktivieren lässt.