Online-BelästigungenErste Versicherung gegen Internet-Trolle
Ein britisches Versicherungsunternehmen verspricht Opfern von Internet-Trollen psychologische Beratung und die Übernahme eventueller Zügelkosten.

Angriffe von Trollen können bei ihren Opfern grosse Belastungen verursachen.
Kein Anbieter/Flickr/The People Speak/CCAls Internet-Trolle werden Personen bezeichnet, die häufig provokative oder destruktive Beiträge verfassen, die auch bösartige Beschimpfungen enthalten können. Doch was den schimpfenden Schreibern Spass macht, kann die Adressaten von solchen Kommentaren stark belasten.
Als Folge können sich angegriffene Personen belästigt oder gar bedroht fühlen. Weil sich Opfer von Internet-Trollen mitunter psychiatrisch behandeln lassen, einen Arbeitsausfall haben können oder ihren Wohnort wechseln müssen, entstehen durch Internetbeschimpfungen schon einmal hohe Folgekosten.
Genugtuung für Troll-Opfer
Wie Arstechnica.com und Gulli.com schreiben, bietet das englische Versicherungsunternehmen Chubb nun die erste Versicherung gegen Troll-Belästigungen an. Opfer von Trollen können Kosten in der Höhe von bis zu 50'000 Pfund geltend machen.
Gemäss britischen Medien ist es sogar möglich, das erhaltene Geld dazu zu nutzen, sein Ansehen wieder herzustellen, falls dieses durch Trolle zerstört worden ist. Die Versicherung soll ab dem 1. Januar 2016 für Kunden aus England verfügbar sein.