Delia Mayer«Wir sind beide impulsiv und direkt»
Am Montag wird der zweite Luzerner «Tatort» ausgestrahlt. In «Skalpell» zum ersten Mal dabei: Delia Mayer (43) als Kommissarin Liz Ritschard.

Hat am Montag ihr «Tatort»-Debüt: Delia Mayer.
Bei der Visionierung des Films haben Sie ein Tränchen verdrückt.
Delia Mayer: Ja, ich habe ihn mit etwas Distanz zum zweiten Mal gesehen. Das Thema Intersexualität und die damit verbundenen Schicksale sind berührend und aufwühlend.
Sind sich Delia und Liz ähnlich?
Ja, wir sind beide impulsiv und direkt. Aber natürlich, sie ist anders – das wäre sonst auch seltsam.
Die Synchronisation in Kuhdeutsch sorgte beim ersten Luzerner «Tatort» für Stirnrunzeln. Wird es bei «Skalpell» besser?
Die Synchronisation ist ein sehr grosses Thema. Deutschland will spüren, dass der Krimi in der Schweiz spielt. Wir müssen uns finden, wie stark der Akzent sein muss. Aber bei «Skalpell» wird er nicht mehr so ausgeprägt sein.
Sie werden am Montag zum ersten Mal als «Tatort»-Kommissarin zu sehen sein. Haben Sie Angst davor, danach für immer darauf abonniert zu sein?
Natürlich steht zu diesem Zeitpunkt der «Tatort» im Fokus. Aber ich mache ja weiterhin Musik und habe andere Film- und Theaterprojekte. So wie ich mich kenne, werde ich aus dieser Schublade schon wieder rauskommen.
«Tatort: Skalpell»: Pfingstmontag, 20.05 Uhr, SF 1.