Der Tanz an der Stange ist mehr als «Dirty Dancing»

Aktualisiert

Sula checkt dich fitDer Tanz an der Stange ist mehr als «Dirty Dancing»

Striptease oder Peepshow: Pole Dance ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Doch der Tanz ist viel mehr als Erotik – unsere Fitnessredaktorin hat es ausprobiert.

Sulamith Ehrensperger
von
Sulamith Ehrensperger

Der Tanz an der Stange ist eine echte Herausforderung.

Unbestritten: Pole Dance hat seinen Ursprung bei Peepshows. Eine Herkunft, die dem Tanz an der Stange bis heute anhaftet. Ein Bild, das auch ich als Fitnessredaktorin vor Augen hatte – wie auch das der durchtrainierten Körper.

Doch Pole Dance ist viel mehr als erotischer Tanz: Hinter den anmutigen Bewegungen stecken Muskelarbeit und Koordination. Viele Figuren und Elemente kannte ich bereits aus Tanz und Functional Training. Dennoch kam ich mir eher wie eine Zirkusartistin vor. Pole Dance ist Körperspannung, Kraft und Koordination in vollem Ausmass.

Beim Pole Dance darf man nicht zimperlich sein: blaue Flecken und wunde Hände gehören dazu. Auch eine Woche später sind die blauen Andenken an meinen Beinen noch sichtbar. Einen Preis, den ich als Anfängerin in Kauf nehmen muss. Denn Pole Dance ist Knochenarbeit – mit einer Prise «Dirty Dancing».

Angebot: Pole Dance

Ort: Polelicious in Winterthur und weitere Tanz- und Fitnesstudios in der ganzen Schweiz

Kosten: Schnupperlektion à 30 Franken

Weitere Infos:Polelicious.ch

Sula checkt dich fit

Immer mal wieder wagt sie sich für Sie aufs Glatteis: Sulamith Ehrensperger ist Redaktorin für den Fitness-Channel von 20 Minuten und probiert sich in Fitnessangeboten. Scheitern ist erlaubt.

Deine Meinung zählt