Schwesterschiff fährt an «Costa Concordia» vorbei

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Das Leben geht weiterSchwesterschiff fährt an «Costa Concordia» vorbei

Gespenstische Szene vor Giglio: Fünf Tage nach der Tragödie passiert die «Costa Serena» die Unglücksstelle. Mit einer Schweigeminute gedachten Passagiere und Besatzung den Toten.

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Mittwochnacht kreuzten sich die Wege der beiden Schwesterschiffe vielleicht zum letzten Mal: Die «Costa Serena», unterwegs Richtung Griechenland, Israel und Türkei, und die «Costa Concordia», seit fünf Tagen vor der Insel Giglio auf Grund. Während sie die Unglücksstelle passierten, gedachten die Passagiere auf der «Costa Serena» gemäss dem «Corriere» mit einer Schweigeminute und Gebeten den Toten der Schiffskatastrophe.

Die «Costa Serena» war am Mittwoch wie zuvor die «Costa Concordia» aus dem Hafen von Civitavecchia bei Rom ausgelaufen. Sie ist das grösste Schiff in der Flotte von Costa Crociere und wird von Pietro Sinisi geführt, dem mit 39 Jahren jüngsten ihrer Kapitäne.

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