Urs und BernaRettung durch «Bären-Sponsoring»?
Weil den beiden Jungbären Urs und Berna die Giftspritze droht, machen die Berner jetzt mobil. Sie suchen auf eigene Faust ein Zuhause für die beiden Rabauken.

Balgen wie echte Kerle: Die Berner Bärenpark-Jungbären Urs und Berna.
Dass der erste Bärenpark-Nachwuchs vielleicht eingeschläfert wird, lässt vielen Bernern keine Ruhe. Einer von ihnen ist Patrick Kappeler: «Dass die Bärchen als Tierfutter enden könnten ist schrecklich.» Damit das nicht passiert, muss bis in anderthalb Jahren ein neues Zuhause für die Mutzen gefunden werden (20 Minuten berichtete).
Weil Bären aber sehr schwer vermittelbar sind, macht Multimedia-Profi Kappeler von VJii Productions jetzt mobil. Via Facebook ruft er dazu auf, Vorschläge zu posten. «Ich prüfe sie dann auf ihre Realisierbarkeit.» So soll ein Ideen-Katalog entstehen, der anschliessend Stadt und Kanton Bern, dem Tierpark Dählhölzli sowie möglichen Sponsoren überreicht wird.
Bisherige Inputs: ein Plätzchen in einem deutschen Bären-Zoo, ein Ausbau des Geheges im Dählhölzli oder ein gesponserter Neubau, etwa von der Bank Julius Bär. «Die beiden könnten dann ja Urs Julius und Berna Julius Bär heissen», schlägt User Martin Mean vor.
Derweil sucht auch Tierpark-Direktor Bernd Schildger nach
einer Lösung: «Das Einschläfern wäre die allerletzte Möglichkeit», betonte er bereits letzte Woche.