Verschwundencome-to-switzerland.com landet im Tierreich
Der Fall um die vermeintliche Vermittlungsseite come-to-switzerland.com nimmt eine weitere kuriose Wende: Die ursprüngliche Seite ist verschwunden. An ihrer Stelle erscheint jetzt ein Text über die Schweizer Fauna – kopiert von Wikipedia.
Im Fall um die die vermeintliche Vermittlungsseite come-to-switzerland.com ist vieles unklar. Wer steckt hinter der Seite? Eine Organisation, die deutschen Hartz-IV-Empfängern den Weg ins Schweizer Sozialnetz ebnen will? SVP-Nationalrat Lukas Reimann? Oder Unbekannte, die Lukas Reimann schaden wollen?
Was immer klar war: Wer www.come-to-switzerland.com anwählt, kommt auf die mysteriöse Seite. Doch dem ist nicht mehr so. Momentan erscheinen auf der Webseite nur noch ein Text über die «vielseitige Fauna der Schweiz», einige Google-Anzeigen, eine Werbebanner für ein Kreditinstitut – und ein Impressum, das noch immer auf Markus Gäthke verweist. Gähthke, der sagt, dass er für den Inhalt der Seite nicht verantwortlich sei und aus «Gründen des Persönlichkeitsschutzes» seine Auftraggeber nicht nennen könne (20 Minuten Online berichtete).
Gegenüber Tages-Anzeiger.ch sagte Lukas Reimann, er könne sich auch keinen Reim auf die Abschaltung der ursprünglichen Webseite machen. Reimann mutmasst weiter, die Seite könnte auch gehackt worden sein.
(mlu)