Aus Orange wird Grün

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«Swiss new deal»Aus Orange wird Grün

Die CVP setzt auf die Umweltpolitik – aber nur, wenn sie rentabel ist: Unter dem Motto «Swiss new deal - green economy» hat sie einen Massnahmenkatalog für nachhaltige Investitionen präsentiert. Es sei an der Zeit, ehrgeizige klimapolitische Ziele zu setzen.

Die Schweiz müsse vom heutigen Tag an nachhaltig investieren in erneuerbare Energien, in saubere Fahrzeuge, in Forschung und Entwicklung im Energie- und Umweltbereich, sagte Präsident Christophe Darbellay am Dienstag in Bern. So werde die Kaufkraft für Familien und Haushalte erhöht, der Arbeitsmarkt unterstützt, und jenen Unternehmen, die auf nachhaltige Technologien setzten, ein Sprungbrett präsentiert.

Die Ziele der CVP seien klar. Gefordert werde eine konsequente Reduktion von Treibhaus-Emissionen um mindestens 20 Prozent bis zum Jahr 2020, eine Erhöhung der Energieeffizienz und eine Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien bei der Produktion von elektrischem Strom.

Auch Sanktionen nötig

Um diese Ziele zu erreichen, will die CVP auf konkrete und realisierbare Massnahmen setzen, wie der Luzerner Nationalrat Ruedi Lustenberger sagte. CO2-Emissionen auf internationale Vorgaben zu senken, heisse, ehrgeizige Ziele zu setzen und unter Umständen auch vor Sanktionen nicht zurückzuschrecken. Im Zusammenhang mit der Förderung von Bioethanol müssten ökologische und sozialverträgliche Standards festgelegt und auf internationaler Ebene eine Kerosinbesteuerung eingeführt werden.

In ihrem Massnahmenkatalog legt die CVP ihren Schwerpunkt auch auf den Verkehr, mit Investitionen in das Versorgungsnetz für Elektrofahrzeuge, die ökologische Besteuerung von Fahrzeugen sowie familienfreundlicheren Tarifen im öffentlichen Verkehr.

(dapd)

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