An den Zebrastreifen drohen nun Bussen
Ab Mittwoch werden die Polizeikorps noch härter gegen Verkehrssünder durchgreifen.
Lenker, die einem Fussgänger auf dem Zebrastreifen den Vortritt abschneiden, dürfen neu vor Ort mit 140 Franken gebüsst werden. Grund ist die Änderung der Strassenverkehrsordnung, die am 1. März in Kraft tritt, berichtete die «SonntagsZeitung».
Bussen gibt es auch dann, wenn keine Gefährdung des Fussgängers vorliegt. Bisher mussten die Polizisten eine Anzeige erstatten. Um das Geschehen auf den Zebrastreifen zu beobachten, setzen die Polizisten mobile Aufnahmegeräte ein, die im Innern ziviler Autos mitgeführt werden – der beobachtete Lenker merkt so nichts davon.