Bombenalarm: «Verliebter» Monteur hält Zürich in Atem

Aktualisiert

Bombenalarm: «Verliebter» Monteur hält Zürich in Atem

Ein verdächtiger Koffer bei der UBS-Niederlassung legte ganz Zürich-Altstetten lahm. Das verdächtige Objekt wurde mittels Sprengroboters in die Luft gejagt. Es stellte sich als der Werkzeugkoffer eines vergesslichen Kopierermonteurs heraus.

Ein Bombenalarm hielt am frühen Dienstagnachmittag den Zürcher Stadtteil Altstetten in Atem. Die Polizei hatte das Gebiet rund um die UBS-Filiale an der Badenerstrasse weiträumig abgesperrt. In einem Koffer vor der UBS wird eine Bombe vermutet. Die Polizei rückte mit Spezialeinheiten aus. Nach kurzer Bedenkzeit wird beschlossen, die allfällige Bombe mittels Sprengroboter zu entschärfen.

Koffer mit kurzem Knall gesprengt

Etwa um 14 Uhr 30 ist es soweit. Ein kurzer Knall und der Bombenkoffer löst sich buchstäblich in Luft auf. Schnell wird klar, dass sich in dem Koffer kein scharfer Sprengsatz befand. Die Polizei konnte den Verkehr wieder freigegeben.

Wurde der Monteur von seiner Liebsten abgelenkt?

Inzwischen ist auch klar, was sich wirklich im Behältnis war: Kein Flüssigsprengstoff, kein TNT, kein Semtex, sondern Werkzeug befand sich im suspekten Objekt. Ein Monteur, der einen defekten Kopierer wieder auf Vordermann bringen sollte, hatte den Werkzeugkoffer in der UBS vergessen. Der Grund für seine Zerstreutheit war laut Polizeisprecher Marco Cortesi noch nicht geklärt. «Vielleicht hat ihn seine Liebste angerufen», scherzt Cortesi. Könnte ja sein, dass er deshalb ohne seine Werkzeugtasche davon gefahren ist.

voi

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