Deutscher in Spanien erschlagen«Ich und das hübscheste Mädchen im Strandclub»
Ein britischer Familienvater hat den Deutschen Sandro R. erschlagen, weil dieser in einem spanischen Ferienort seine Tochter filmte. Dort war R. stadtbekannt.
Der Tod des Deutschen Sandro R. war brutal. Der britische Familienvater Devinder K. (40) hatte den 43-Jährigen dabei erwischt, wie er in einem Restaurant in Sotogrande an der spanischen Costa del Sol mit einem iPad Bilder von seiner Tochter machte. Der britische Hobby-Boxer erschlug ihn mit blosser Faust.
Das Opfer, der Deutsche R., war im Ferienort bekannt. Er arbeitete als Webdesigner und lebte ganzjährig an der Costa del Sol. Viele Resorts hätten ihm allerdings ein Hausverbot erteilt – der Deutsche hatte Schulden und ein Alkoholproblem. «Manchmal trank er bis zu drei Flaschen Wodka pro Tag. Er hatte während der Boom-Jahre viel Geld gemacht und das meiste davon aber wieder verloren», sagte ein Bar-Mitarbeiter zum «Dailymail». Einmal sei er so betrunken gewesen, dass er ins Meer fiel und gerettet werden musste.
Der Deutsche wünschte sich eigene Kinder
Wenige Tage vor seinem Tod wurde R. wegen des Konsums von Kinderpornografie verhaftet. Der Deutsche wartete auf die Verhandlung. Im Ferienort war davon nichts bekannt. «Ich wusste nichts von seiner Verhaftung», sagte der Besitzer des Restaurants, in dem die Tat geschah, laut «Daily Mail». «Mir ist er sehr normal vorgekommen.»
Aktiv war R. auch auf Twitter. Auf einem Tweet vom 7. September 2013 verbreitete er ein Bild von sich. In seinen Armen hält er ein kleines Mädchen. «Ich habe meinen Tag gerade mit dem hübschesten Mädchen des Strandclubs von Sotogrande beendet», schreibt er darunter. «Ich hoffe, eines Tages werde ich eigene Kinder haben.»
Bei der Durchsuchung des Hauses von R. am Montag nach seinem Tod entdeckten die spanischen Beamten 150 Dateien mit Aufnahmen von Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren.