Buddhistische Mönche müssen Tiger weggeben

Aktualisiert

ThailandBuddhistische Mönche müssen Tiger weggeben

Mehrere Tiger werden aus einer thailändischen Tempelanlage weggebracht. Tierschützer werfen den Mönchen Tierhandel vor.

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Tierschützer haben Tiger aus einem buddhistischen Tempel im Westen Thailands weggebracht. (30. Mai 2016)
Den dort lebenen Mönchen wird Tierhandel und illegale Zucht vorgeworfen. Die Tiere werden in drei staatliche Zoos verlegt. (30. Mai 2016)
Staatliche Mitarbeiter verladen einen Tiger aus dem Wat Pha Luang Ta Bua Tempel in der Provinz Kanchanaburi. (30. Mai 2016)
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Tierschützer haben Tiger aus einem buddhistischen Tempel im Westen Thailands weggebracht. (30. Mai 2016)

Keystone

Wegen mutmasslich verbotenen Tierhandels und illegaler Zucht werden Tiger aus einer buddhistischen Tempelanlage im Westen Thailands in drei staatliche Zoos des Landes gebracht.

Der Direktor des Naturschutzamts, Teunjai Noochdumrong, sagte, drei der insgesamt 137 dort gehaltenen Raubkatzen seien am Montag betäubt und abtransportiert worden. An dem Einsatz, der eine Woche dauern solle, seien rund 1000 staatliche Mitarbeiter beteiligt.

Mönche wehren sich

Der Tempel in der Provinz Kanchanaburi gilt als Touristenattraktion. Tierschützer hatten den dort lebenden Mönchen vorgeworfen, sie hätten die Tiere nicht angemessen versorgt und wissentlich Verbotsvorschriften bezüglich ihres Handels missachtet.

Die Mönche hatten sich bereits früheren Versuchen widersetzt, die Tiger abzutransportieren. Auch am Montag behinderten sie die Aktion trotz des massiven Aufgebots von Sicherheitskräften. Die Mönche waren zuletzt mit ihrem Ansinnen gescheitert, als Zoo anerkannt zu werden. (ij/sda)

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