60 Dollar für eine Stunde Kuscheln

Aktualisiert

Das Berührungs-Bordell60 Dollar für eine Stunde Kuscheln

Free Hugs waren einmal. Jacqueline Samuel glaubt zwar an die heilende Wirkung von Berührungen, bei ihr wird aber zum Minutentarif gekuschelt - im Pyjama und in 100 verschiedenen Stellungen.

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Jacqueline Samuel bietet Kuschelservice für Berührungshungrige. (Screenshot: Thesnuggery.org)

Jacqueline Samuel bietet Kuschelservice für Berührungshungrige. (Screenshot: Thesnuggery.org)

Vor einem Monat eröffnete die 29-jährige Jacqueline Samuel in Penfield, im US-Staat New York, ein Kuschelhaus. Wer sich nach Berührungen sehnt, kommt darin auf seine Kosten. Sex gibts allerdings nicht und die Kuschlerin besteht darauf, dass ihre Kunden ihre Pyjamas immer anbehalten.

«Ich bin eine leidenschaftliche Berührerin», so Samuel auf der Webseite «The Snuggery». Während ihrer Reisen habe sie verschiedene Kulturen kennengelernt und gemerkt, dass den US-Amerikanern Berührungen fehlen, die nicht sexuell sind.

Kuscheln gegen Stress

Solche Berührungen aber tragen viel zu Gesundheit und Wohlbefinden bei, ist die Umarmerin überzeugt. Ein paar Minuten kuscheln könne Stress für die nächsten fünf Tage abbauen, sagt sie gegenüber «News Channel 9».

Für 50 Dollar gibts 45 Minuten körperliche Nähe. Samuel empfiehlt, für den Besuch im Kuschelhaus bequeme Kleidung anzuziehen. Sexuelle Erregung könne sehr wohl vorkommen - allerdings macht sie klar, dass darauf nicht eingegangen werde.

Die Amerikanerin sagt, sie sei gerne dazu bereit, jede der 100 Kuschel-Positionen aus dem Buch «Cuddle-Sutra» einzunehmen. Meistens allerdings beginnen die Sessions in der Löffelchenstellung. «Da ich sehr klein bin, bin ich meist der kleine Löffel», so die Kuschlerin gegenüber dem Newsportal «U.S. Metro».

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