Angelica lebt als Barbie – angeblich aus Zwang

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Vorbild PlastikpuppeAngelica lebt als Barbie – angeblich aus Zwang

Die 26-jährige Angelica Kenova sieht nicht nur aus wie eine Barbie, die Russin lebt auch wie eine Puppe. Ihre Eltern zwingen sie angeblich dazu.

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Angelica Kenova ist 26 Jahre alt und sieht aus wie Barbie.
Ihre Eltern wollen das offenbar so. Seit ihrer Kindheit muss die Russin nach den strengen Vorgaben ihrer Eltern leben.
Angeblich liess Angelica keine einzige Schönheitsoperation an sich vornehmen.
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Angelica Kenova ist 26 Jahre alt und sieht aus wie Barbie.

via Facebook

Mit ihrem langen, blonden Haar, der Wespentaille, ihren grossen, runden Augen und extremen Körperproportionen ist Angelica Kenova eine zum Leben erwachte Barbiepuppe. Anders als die Ukrainerin Valeria Lukyanova aber lebt Angelica das Leben als fleischerne Puppe nicht freiwillig: Ihre Eltern zwingen sie angeblich dazu.

«Seit ich ein Kind war, stylten mich meine Eltern als Barbie», wird sie von Mirror.co.uk zitiert. Im Alter von sechs Jahren habe ihre Mutter begonnen, sie mit Barbies zu überschütten und sie so zu kleiden. Ihre Eltern hätten sie zudem diversen Freunden vorgeführt. «Russische Barbie» war offenbar ihr Spitzname.

«Ich hatte nie eine Schönheitsoperation»

Damit nicht genug. Als Teenager bekam die mittlerweile 26-Jährige einen eigenen Personal Trainer vorgesetzt. Zwei bis drei Stunden und fünf Mal wöchentlich muss sie trainieren. Selbstverständlich muss Angelica auch strikt Diät halten. Sie sagt: «Ich hatte nie eine Schönheitsoperation.»

Mit ihrem Aussehen erlangte die Russin Aufsehen. Offenbar hat sie auf dem russischen Social-Media-Kanal VK.com zahlreiche Fans, wird mit Mails überhäuft und für Auftritte als Barbie gebucht. Sie träumt davon, einmal ein «Playboy»-Playmate zu sein.

Der Traum der grossen Freiheit

Ob Angelica glücklich ist? Kaum. «Ich habe mein Dasein als Puppe nicht selbst gewählt, meine Eltern taten es», beteuert sie. Ihre Eltern würde sie auf Schritt und Tritt überwachen, ein Auszug aus dem elterlichen Haus sei kein Thema. «Das wäre ein Skandal.» Sogar bei Treffen mit Freunden sei ihre Mutter ihre stete Begleiterin. Dass Angelica noch nie einen Freund hatte, erstaunt dabei nicht.

Die Hoffnung auf ein normales Leben hat die Mittzwanzigerin aber noch nicht aufgegeben. «Meine Eltern hielten mich mein ganzes Leben lang in einem Glaspalast fest, aber ich hoffe, eines Tages ausbrechen zu können. Es ist nie zu spät, ein unabhängiges Leben zu leben.»

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