Happy Birthday!Der Bieber gehört jetzt zu den Grossen
Am 1. März 2012 feiert3 das Teenie-Idol seinen 18. Geburtstag. Neun Gründe, warum wir den Softie-Sänger hassen, liegen auf der Hand. Auf der Suche nach den positiven Aspekten bräuchten wir aber Ihre Hilfe.
Schon klar, Justin Bieber hat Millionen (!) von Alben verkauft, ist der Twitter-König und hat den Eunuchen dieser Welt ein Stück Selbstwertgefühl zurückgegeben. Heute wird der Kanadier 18 Jahre alt, volljährig, erwachsen, ein Mann. Ein Bier darf er damit zwar offiziell immer noch keines trinken, aber wir sind sicher, dass Freund und Mentor P. Diddy da etwas ausrichten kann.
Bieber-Hasser gibt es mindestens so viele wie «Belieber». Spontan fallen uns folgende Gründe ein, warum der Schnüggel nicht jedermanns Fall ist:
1. Wenn sich sogar 12-Jährige auf dem Pausenhof gegenseitig mobben, indem sie sich «Du magst Justin Bieber, du magst Justin Bieber!» hinterher rufen, dann erübrigen sich eigentlich alle weiteren Gründe.
2. Dank dem Sänger und unzähligen Nachahmern seiner Betonfrisur meinte man zwischenzeitlich, eine paramilitärische Truppe von Playmobil-Männchen plane demnächst einen Putsch. Fehlt nur noch eine Hundertschaft an Heino-Klonen, und das Ende der Welt wäre besiegelt.
3. Wer braucht als 16-Jähriger einen Ferrari? Bieber offensichtlich. P. Diddy hat ihm den roten Flitzer zum Geburtstag geschenkt. Justin hats ihm gedankt, indem er das schnelle Geschoss in einer Tiefgarage (!) zu Schrott fuhr. Zu Schaden ist keiner gekommen – ausser vielleicht Biebers Wunsch-Image des «Bad Boys».
4. Wir hätten im Zweifelsfall lieber Herpes als «Bieber-Fieber».
5. Justin ist so verliebt in Selena Gomez, dass er 2011 kurzerhand das gesamte Staples-Center in L.A. mietete, um mit seiner Angebeteten ganz romantisch «Titanic» zu gucken. Danke vielmals! Jetzt sieht der Schokoriegel, den wir unserem Schwarm zum Valentinstag geschenkt haben, doppelt knausrig aus.
6. Giraffen sind seine Lieblings-Tiere.
7. Beneidenswert, was der Kanadier für tolle Kontakte hat. Justin Timberlake, Ellen DeGeneres, P. Diddy – alle hat er auf Speed-Dial. Einen besseren Draht als Unsereins scheint er auch zu Jesus zu haben, mit dem er sich täglich unterhält und der ihm Ratschläge gibt.
8. Sogar die Mädels von «2 Girls 1 Cup» finden Bieber grusig (Achtung, Witz!).
9. Er heisst nicht Justin Tiger, sondern Justin Bieber. Genug gesagt? Nein! Im Englischen ist der Bieber nicht nur ein Nagetier, sondern auch ein unanständiger Ausdruck für das weibliche Geschlechtsorgan.
Dass Biebs keine Clowns mag, macht ihn noch irgendwie sympathisch. Und auch, dass er noch nie mit Alkohol- oder Drogenexzessen in die Schlagzeilen geraten ist, spricht für den Bubi. Und sind wir doch mal ehrlich: Irgendwie ist er doch ganz süss und dank ihm kleben in den Teenager-Zimmern immerhin keine Marilyn-Manson-Poster mehr.
Fallen Ihnen noch andere Hater-Gründe ein? Oder sind Sie gar ein «Belieber?» Wenn ja, warum bloss? Schreiben Sie uns Ihre Meinung im Talkback.