Teeniestar - wotsch Schlägi ha?

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Demi LovatoTeeniestar - wotsch Schlägi ha?

Ihr Image ist antiseptisch sauber. Doch Disneystar Demi Lovato rutscht ab und zu die Hand – Pardon, die Faust – aus. Und auch Cheryl Cole hat noch was auf dem Kerbholz.

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Schlechte Post für «Disney»: Ihr Teeniestar Demi Lovato («Camp Rock») will im Privatleben gar nicht so recht in ihr Brav-Korsett passen, das ihr Mutterkonzern ihr so schön geschneidert hat. Denn nun erreichte uns die Nachricht, die 18-Jährige habe eine Background-Tänzerin der Jonas Brothers zusammengeschlagen.

Wie der Onlinedienst «TMZ» berichtet, soll die Tänzerin Alex Welch sich in einem Disney-Privatjet auf dem Weg zurück von einem Konzert in Bogotá, Kolumbien, befunden haben, als Demi «zu ihr rüber lief und mit geschlossener Faust auf ihr Gesicht einschlug». Angeblich wurde Welch durch der Wucht des Schlages aus ihrem Sitz geworfen.

Die ganze Welt liebt mich!

Damit nicht genug. Tags darauf folgten Berichte über ein Video, auf dem Lovato angeblich beim Koksen zu sehen ist. «F***t euch alle, ich bin berühmt, mir ist egal, was ihr von mir denkt, die ganze Welt liebt mich», soll sie dabei gesagt haben.

Lovato löste den Imageschaden auf die übliche hollywoodsche Art: Sie wurde in eine Reha-Klinik eingewiesen wegen «emotionellen und körperlichen Problemen». Nein, sie werde nicht wegen Drogensucht behandelt, betonten ihre Pressesprecher. Vielmehr sei sie selbst ein Opfer, und ihre Gewaltanwendung Ausdruck ihrer Leiden als Mobbing-Opfer in der Sekundarschule.

Das Opfer wird zum Täter? Wie dem auch sei, hat die Tänzerin Alex Welch nun Bilder von sich mit dem blauen Auge veröffentlicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Klage folgt.

Cheryl die Schlägerin

Derweil sieht sich Englands Schätzchen der Nation Cheryl Cole ebenfalls von Geistern aus der Vergangenheit heimgesucht. Da hiess es, die Popsängerin habe einen 3,6 Millionen Euro schweren Deal als Jurorin der US-Version von «X Factor» an Land gezogen. Doch nun könnte eine fast vergessene Straftat ihren US-Traum platzen lassen.

Ihr «gutes Aussehen» und ihre «ausgezeichnete Chemie» mit «X-Factor»-Oberguru Simon Cowell waren ausschlaggebend für die Leiter des zuständigen amerikanischen Fernsehsenders Fox, jubelte die Boulevardzeitung «The Sun». Keine Frage: Cheryl Cole wird in den USA gross rauskommen! … Oder auch nicht, weil da noch ein rechtskräftiger Straftatbestand ihrem Arbeitsvisum im Weg stehen könnte.

Faustschläge und rassistische Flüche

Anno 2003 war Cheryl Tweedy, wie sie damals noch hiess, noch nicht Schätzchen der Nation, sondern als Mitglied der Casting-Band Girls Aloud ein standesgemäss kampftrinkender B-Promi, nur ein paar Körbchengrössen von Jordan und Konsorten entfernt. Und so begab es sich, dass Cheryl nach durchzechter Nacht in einem Nachtklub zwischen ihr und der Toilettenfrau Sophie Amogbokpa die Fäuste flogen. In der Gerichtsverhandlung behauptete Cheryl, in Notwehr gehandelt zu haben und bestritt, rassistische Ausdrücke benutzt zu haben. Doch das Gericht sah es anders. Cheryl wurde der Körperverletzung schuldig gesprochen und zu 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Das ist nun sieben Jahre her. Doch bei Verurteilungen wird von der US-Einwanderungsbehörde in der Regel keine Arbeitserlaubnis erteilt. Bei leichteren Vergehen ist ein Rekurs möglich. Letzterer hat das Cheryl-Cole-Management bestimmt schon eingereicht.

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