SVP und FDP starten Wahlkampf mit Roadshow
Mit einer Roadshow bei der Zürcher Bahnhofstrasse haben am Samstag die bürgerlichen Parteien FDP und SVP den Kampf um die Regierungswahlen eingeläutet.
Bis April soll eine mobile Wahlkampfplattform in 60 Gemeinden um Stimmen werben.
Zum Start waren am Samstagmorgen bei der Pestalozziwiese die vier Regierungsratskandidatinnen Rita Fuhrer (SVP, bisher), Ursula Gut (FDP, bisher) und die neuen Markus Kägi (SVP) und Thomas Heiniger (FDP) präsent. Sie sind die Köpfe des Vierertickets, mit dem die beiden Parteien - im Unterschied zu früheren Wahlgängen - wieder zusammenspannen.
Passend zum Wahlkampfmotto «4gewinnt» können Interessierte das im Wahlkampfwagen mitgeführte Strategiespiel «4gewinnt» spielen und Preise gewinnen. «Wahlkämpfe werden auf der Strasse entschieden», sagte der Kampagnenleiter und Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes (KGV), Martin Arnold, vor den Medien.
Deshalb suche man bis zum Wahltag vom 15. April möglichst häufig den direkten Kontakt mit der Bevölkerung - mit der mobilen Wahlplattform in insgesamt 60 Gemeinden. Dass die Kandidierenden noch einiges vor sich haben, zeigte das Bild am Samstagmorgen.
Nur wenige interessierten sich zweieinhalb Monate vor dem Wahltermin für die bürgerliche Roadshow. Vor allem die beiden Neuen drückten Passanten ihre politschen Botschaften in die Hände. Mit wem sie es zu tun hatten, schien aber kaum jemand zu wissen.
Die SVP will mit Kägi den 2005 an die CVP verlorenen zweiten Sitz zurückerobern. Und die FDP kämpft mit Thomas Heiniger ebenfalls um den zweiten Sitz im Regierungsrat, der durch den Rücktritt von Ruedi Jeker frei wird.
(sda)