Pärchen treibts mitten in Bern vor Passanten

Aktualisiert

SamstagnachtPärchen treibts mitten in Bern vor Passanten

Wildes Treiben in der Stadt Bern: Ein Paar hatte in der Nacht auf Sonntag in der Ausgangsmeile wilden Sex. Unzählige Nachtschwärmer schauten ihnen dabei zu.

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In der Nacht auf Sonntag vergnügten sich eine Frau und ein Mann in der Berner Aarbergergasse beim Liebesspiel - mitten auf der Strasse vor unzähligen Nachtschwärmern.
Etliche Leute seien danebengestanden und hätten die Liebestollen gar angefeuert, so ein Leser-Reporter.
Schnappschüsse des Schäferstündchens kursieren nun in sozialen Netzwerken.
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In der Nacht auf Sonntag vergnügten sich eine Frau und ein Mann in der Berner Aarbergergasse beim Liebesspiel - mitten auf der Strasse vor unzähligen Nachtschwärmern.

Leser-Reporter

Diese beiden hatten keine Berührungsängste: In der Nacht auf Sonntag vergnügten sich eine Frau und ein Mann in der Berner Aarbergergasse beim Liebesspiel. «15 Minuten lang hatten die beiden wilden Sex – mitten auf der Strasse», berichtet ein Leser-Reporter.

Er war längst nicht der einzige Zuschauer, der den freizügigen Akt um 3 Uhr morgens beobachtete: «Unzählige Leute standen daneben und amüsierten sich ob der freizügigen Show.» Unterbrochen habe das Paar beim öffentlichen Liebesakt niemand. Im Gegenteil: «Die herumstehenden Leute haben die beiden teilweise gar angefeuert», so der Leser-Reporter.

Fotos verbreiten sich viral

Schnappschüsse des Nümmerchens kursieren nun in Bern. Auch auf sozialen Netzwerken werden Fotos der beiden Paarungswilligen gepostet. Gerätselt wird dabei, wer die Akteure sind. So munkelt man, dass es sich um Mitglieder einer Heavy-Metal-Band handele. Das Pärchen habe einer etwa fünfköpfigen Gruppe angehört – «sie alle sahen aus wie Musiker». Und für einen anderen Beobachter ist klar: «Die beiden genossen die Aufmerksamkeit des Publikums.» Fakt sei auch, dass eine Menge Alkohol im Spiel gewesen sei.

Solch «unanständiges Benehmen» wird gebüsst

Obwohl von Voyeuren bejubelt, könnte die Aktion für die Liebestollen noch finanzielle Folgen haben. So gilt laut Schweizerischem Strafgesetzbuch: Wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt, wird, auf Antrag, mit einer Busse bestraft. Zudem wird man im Kanton Bern gemäss dem kantonalen Strafrecht mit 1000 Franken gebüsst – für «unanständiges Benehmen». Die Kantonspolizei Bern hatte jedoch bis Dienstagabend keine Kenntnis von dem Vorfall, wie sie auf Anfrage erklärte.

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