Berner organisiert grösstes Foodtruck-Festival

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In Bern findet am 4. April zum ersten Mal ein Imbissbuden-Festival statt – zugleich soll es das grösste der Schweiz werden.

Mira Weingartner
von
Mira Weingartner
Desi Food aus Bern wird mit diversen Köstlichkeiten ebenfalls am Festival teilnehmen.

Desi Food aus Bern wird mit diversen Köstlichkeiten ebenfalls am Festival teilnehmen.

Ob in Europa, Asien oder Amerika: Die Foodtrucks – mobile Restaurants auf vier Rädern, begrenzt auf ungefähr fünf Quadratmeter – boomen weltweit. Am 4. April treffen Schweizer Strassen-Köche beim ersten Berner und schweizweit grössten «Streatfood»-Festival aufeinander und verwöhnen die hungrige Kundschaft.

Qualitative Upper-Class-Menüs zum Mitnehmen, gekocht von innovativen Jungunternehmern in ihren bunten Fahrzeug-Beizen, stehen auf der vielseitigen Festival-Speisekarte. So wird etwa «Phil's Fresh & Delicious Food Revolution» seine Berner Hotdogs verkaufen, «The Lunch Box» wird mit Cevapcicis, «made with love», um Kundschaft werben. «30 verschiedenste Food-Trucks werden vor Ort sein», verspricht «Streatfood»-Organisator Christoph Egli. «Ich hoffe, dass sich diese Art von Restaurantbetrieb bald in der Gastroszene etabliert», so Egli, der sich in der internationalen Streetfood-Community bestens auskennt.

Anbieter sind begeistert vom Festival

Fauzia Candrian, Besitzerin des Berner «Desi Food», konnte Egli mit ihren Kochkünsten auf der Strasse überzeugen. Sie wird am 4. April mit ihrem silbernen Anhänger vor Ort aufkreuzen und die Gäste mit Vegi-Burgern und speziellen Reiseintöpfen verpflegen. «Das Festival ist eine grossartige Gelegenheit, die Streetfood-Szene in der Schweiz bekannter zu machen», so Fauzia Candrian.

Aber nicht nur «Desi on wheels» will Teil des Schlemmerparadieses werden: «Wir wurden mit Anfragen von Foodtruck-Besitzern überrannt», so Egli. Selbst ein Streetfood-Koch aus Süddeutschland habe sich gemeldet. Aus sechs erwarteten Anbieter wurde innert Kürze 30. Egli steht nun vor einem Problem: «Der ursprünglich vorgesehene Platz ist zu klein, wir suchen nun eine grössere Fläche für das Festival – aber wo nur?» Egli hofft, bald einen privaten, zentral gelegenen Platz zu finden, damit die kulinarische Darbietung erstmals in der Bundesstadt stattfinden kann.

Festival Organisator und Website-Designer Christoph Egli tüftelt zusätzlich an einer Internetplattform für die Schweizer Strassenköche. Im März wird streatfood.ch online geschaltet. Die Plattform soll die Kundschaft über die aktuellen Standorte und Menüs ihrer liebsten mobilen Imbissständen informieren.

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