Energy ChallengeLammfleisch ist ein wahrer Klimakiller
Die Ernährung hat grossen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck. Diese Lebensmittel schaden Klima und Umwelt massiv.
Ein Drittel der konsumbedingten Umweltbelastungen in Europa wird laut WWF durch die Ernährung verursacht. Die Produktion macht den Hauptanteil aus. Verpackung, Transport, Lagerung, Zubereitung und Entsorgung fallen in der Regel deutlich weniger ins Gewicht. Besonders umweltbelastend ist die Tierhaltung: Sie ist sehr ressourcenintensiv und verursacht signifikant mehr Treibhausgas-Emissionen als der Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln.
Tierische Proteine sind gemäss WWF im Schnitt für die Hälfte der ernährungsbedingten Umweltbelastungen verantwortlich. Ein vegetarisches Menü belastet das Klima im Durchschnitt dreimal weniger als ein Gericht mit Fleisch. Noch besser für die Umwelt wäre eine vegane Ernährung. So reduziert sich der ökologische Fussabdruck eines durchschnittlichen Schweizers im Bereich der Ernährung beispielsweise um 24 Prozent, wenn auf vegetarische Ernährung umgestellt wird. Wer gänzlich auf tierische Produkte verzichtet – sich also vegan ernährt –, hat in punkto Ernährung einen um 40 Prozent kleineren Fussabdruck.
Doch auch pflanzliche Lebensmittel wie Avocado, Quinoa oder Superfrüchte schaden der Umwelt aufgrund ihrer Anbauweise oder der langen Transportwege in die Schweiz. In der obigen Bildstrecke wird gezeigt, welche Lebensmittel umwelt- und klimaschädigend sind.
Energy Challenge 2018
Die Energy Challenge 2018 ist eine nationale Aktion von EnergieSchweiz und dem Bundesamt für Energie (BFE) rund um die Themen Energieeffizienz sowie erneuerbare Energien. Das Ziel in diesem Jahr ist, dass die Schweizer Bevölkerung gemeinsam mit den Partnern der Energy Challenge 2018 gesamthaft 30 Millionen Kilowattstunden einspart. Als Medienpartner beleuchtet auch 20 Minuten den Themenschwerpunkt mit Reportagen, Interviews, Energiespartipps und Quiz-Spielen. Mehr Infos gibt's in der kostenlosen Energy-Challenge-App für Android oder für iOS.