Notausgang-Tür öffnet sich während Flug

Aktualisiert

Swiss LX390Notausgang-Tür öffnet sich während Flug

Beim Sinkflug einer Swiss-Maschine in Manchester löst sich plötzlich die Verschalung eines Notausgangs und die Passagiere haben Sicht ins Freie.

«Horror-Szenario für jeden Fluggast», schreibt Leser-Reporter Marc. Er ist auf dem Weg von Zürich nach Manchester, als sich plötzlich der Notausgang des Flugzeugs öffnet.
Durch einen Spalt habe man ins Freie gesehen. Bei der Landung habe sich die Türe dann sogar noch mehr geöffnet.
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«Horror-Szenario für jeden Fluggast», schreibt Leser-Reporter Marc. Er ist auf dem Weg von Zürich nach Manchester, als sich plötzlich der Notausgang des Flugzeugs öffnet.

Leser-Reporter/Marc

Voller Vorfreude besteigt Leser-Reporter Marc mit ein paar Freunden in Kloten kurz vor 7 Uhr die Maschine des Flugs LX390. Sie sind auf dem Weg zum Spiel von Manchester United gegen den VfL Wolfsburg, erwarten eine spannende Partie. Doch schon die Reise in die nordwestenglische Stadt sorgt für heftigen Nervenkitzel.

«Etwa eine Viertelstunde vor der Landung, wir mussten uns bereits wieder anschnallen, fiel plötzlich das Exit-Schild an einem der Notausgänge ab», sagt Marc. Daraufhin habe sich die Verriegelung gelöst, «die Tür sprang einen Spalt breit auf» und man habe nach draussen gesehen. Wind oder ein Druckunterschied seien jedoch nicht zu spüren gewesen.

«Mulmiges Gefühl»

Die Passagiere seien ruhig geblieben, aber «ein mulmiges Gefühl war das schon». Bei der Landung habe sich die Tür dann noch weiter geöffnet. «Ich bin wirklich schon viel geflogen, aber so etwas ist mir noch nie passiert», sagt Marc.

Den Flugbegleitern wohl auch nicht: «Sie waren erstaunt und wussten nicht, was machen, reagierten aber ruhig», sagt Marc.

Kann passieren

Swiss-Sprecherin Karin Müller bestätigt den Vorfall auf dem von Helvetic Airways durchgeführten Flug. «Beim Sinkflug des Flugs LX390 hat sich die Verschalung eines Notausgangs gelöst», sagt sie auf Anfrage. Einen Spalt breit geöffnet habe sich die Tür nach bisherigen Erkenntnissen jedoch erst bei der Landung selbst, als es zum Druckausgleich kam.

«Unsere Techniker untersuchen den Fall», sagt Müller. Möglicherweise war die Verschalung nicht ganz richtig montiert.

Der Vorfall beeinflusste den weiteren Reiseverlauf der Passagiere nicht. In Manchester hätten alle wie gewohnt die Maschine, eine Fokker 100, verlassen.

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