Polizei warnt vor aktiven Pfusch-Handwerkern

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Kanton AargauPolizei warnt vor aktiven Pfusch-Handwerkern

Im April wurden der Polizei bereits rund 20 Fälle von sogenannten Pfusch-Handwerkern gemeldet. Wer diese bezahlt, hat danach nur Ärger.

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Seit April wurden der Polizei im Aargau 20 Fälle gemeldet (Symbolbild).

Seit April wurden der Polizei im Aargau 20 Fälle gemeldet (Symbolbild).

Keystone

Derzeit fahren Pfusch-Handwerker durchs Land und bieten Hausbesitzern ihre Dienste an. Offenbar befindet sich einer dieser unerwünschten Bautrupps im Mittelland. Der «Aargauer Zeitung» meldete ein Leser, dass diese im Raum Othmarsingen unterwegs seien.

Die Kantonspolizei Aargau bestätigt der Zeitung, dass seit Anfang April etwa 20 derartige Vorfälle im ganzen Kanton gemeldet worden seien. Mediensprecher Bernhard Graser sagt: «Meistens handelt es sich um Gruppen aus Osteuropa. Sie fahren in älteren Fahrzeugen ohne Beschriftung vor und benutzen mangelhaftes Werkzeug.»

Arbeit unvollständig, Preis zu teuer

Die «Handwerker» gehen laut Graser auf sehr forsche Art auf die Hausbesitzer zu und versuchen, ihnen ihre Dienste aufzuschwatzen – zum Beispiel Maler-, Teer- oder Gartenarbeiten. Allerdings sind die Preise viel zu hoch, die Arbeit aber unvollständig und nicht professionell.

Die Polizei rät, die Hausierer gar nicht erst ins Haus zu lassen und die Polizei zu verständigen. Grund: «Wir haben ein Interesse daran, diese Gruppen einer Personenkontrolle zu unterziehen. Meist handelt es sich auch um Einbrecher und Trickbetrüger.»

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