Poststelle zeigt Porno in Schaufenster

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Schockierte ElternPoststelle zeigt Porno in Schaufenster

Die Hüllen fielen gestern Abend nicht nur auf der Chinawiese in Zürich. Auf dem Weg dahin machte eine Leser-Reporterin in einer Poststelle eine heisse Entdeckung: Auf den Bildschirmen im Schaufenster lief ein Porno.

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Eine Leser-Reporterin, die gestern Abend mit ihren Freunden auf dem Weg zur Chinawiese war, staunte nicht schlecht, als sie an der Zürcher Poststelle an der Höschgasse vorbei kam: Auf den beiden Bildschirmen im Schaufenster lief nämlich ein Porno. «Wir haben uns fast kaputt gelacht», sagt die 19-Jährige. Eine grosse Gruppe Schaulustige hatte sich bereits vor den Bildschirmen versammelt und spekulierte wild darüber, wer wohl hinter dieser Art von Unterhaltung steckt. «Die meisten wirkten amüsiert», so die Leser-Reporterin. Einige der Passanten hingegen waren schockiert. «Es war erst etwa 19 Uhr, viele waren mit ihren Kindern unterwegs und versuchten diese so schnell wie möglich am Schaufenster vorbei zu ziehen.»

Als die Leser-Reporterin um Mitternacht vom Grillieren zurückkehrte und erneut an der Postfiliale vorbeikam, lief der Porno auf der Internetseite «Pornhub» im Schaufenster immer noch. «Wir haben uns gefragt, ob sich hier ein Mitarbeiter einen Scherz erlaubt hat.» Bernhard Bürki, Mediensprecher der Post, sagt: «Wir klären zurzeit ab, wie es dazu kommen konnte.»

20 Minuten-Leser spekulieren ebenfalls: Ihrer Meinung nach ist die Lösung des Rätsels auf dem zweiten Bild der Diashow zu finden: «Dort ist ein Dialogfenster von Team Viewer zu sehen, einem Tool, dass zur Fernsteuerung von Rechnern benutzt wird», kommentiert ein Leser. Daraus folgert ein anderer: «Das Team Viewer-Fenster spricht nicht für ein Versehen sondern wohl eher für Absicht.»

Bereits Ende Januar ist es in Baden zu einem ähnlichen Fall gekommen. Damals lief auf dem Bildschirm eines Sunrise-Shops ein Pornofilm. Man ging davon aus, dass ein Mitarbeiter im Rahmen eines Verkaufsgesprächs von Sunrise TV verschiedene Kanäle vorgeführt und dabei fälschlicherweise auf einen Sender mit Pornoinhalten geschaltet hatte.

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