Alles wegen defekter Landeklappen

Aktualisiert

Altenrhein SGAlles wegen defekter Landeklappen

Das Flugzeugunglück in Altenrhein SG vom 6. August, bei dem es fast zu einer Katastrophe mit einem Linienbus kam, ist teils auf einen Technik-Defekt
zurückzuführen.

gux
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gux

Das Flugzeugunglück im St. Gallischen Altenrhein vom 6. August

2012 ist mindestens auf defekte Landeklappen zurückzuführen. Das erklärte Florian Ritz von der Schweizerischen

Unfalluntersuchungsstelle (Sust) auf Anfrage von Radio Zürisee.

Der Pilot hatte einen ersten Landeversuch abbrechen müssen, weil sich die Landeklappen nicht voll ausfahren liessen. Der zweite Anflug

musste deshalb mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden.

In der Folge schoss der Business-Jet vom Typ Embraer über die

Piste hinaus, rollte knapp hinter einem Bus über eine Strasse und

kam erst im angrenzenden Maisfeld zum Stillstand. Die drei

Insassen blieben unverletzt.

Ob neben den defekten Landeklappen

noch weitere Faktoren zum Unglück beitrugen, ist im Moment noch

unklar. Laut Experte Ritz wird noch untersucht, ob die Bremsen einwandfrei

funktionierten. Auch ein Pilotenfehler kann nicht ausgeschlossen

werden. Zudem hatten zum Zeitpunkt der missglückten Landung

schwierige Windverhältnisse geherrscht.

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