Inferno auf der A13Tanklaster brennt – 17'000 Liter Öl ausgelaufen
Ein mit Diesel beladener Lastwagen ist zwischen Thusis und Bonaduz auf der A13 gekippt und in Flammen aufgegangen. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Der Chauffeur konnte rechtzeitig aus dem Fahrzeug springen.
Die Rauchsäule war von weitem her zu sehen. Kein Wunder, denn auf der A13 bei der Ausfahrt Rothenbrunnen zwischen Thusis und Bonaduz brannte ein Tanklastwagen, der mit Diesel beladen war. Aus noch unbekannten Gründen ist der Lastwagen am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr zuerst geschleudert und dann gekippt, wie die Kantonspolizei Graubünden gegenüber 20 Minuten sagte. Er war in Richtung Süden unterwegs. Laut Polizei gab es keine Verletzten.
Auch der Chauffeur des Fahrzeugs ist mit dem Schrecken davongekommen. Der Mann konnte sich beim Selbstunfall auf der Südspur rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Die Feuerwehr erschien mit einem Grossaufgebot vor Ort. Rund 17'000 der insgesamt 26'000 Liter Dieselöl liefen aus und verbrannten grösstenteils. Die restlichen 9'000 Liter blieben im vordersten, unbeschädigten Tankteil des Lastwagens und konnten abgepumpt werden. Eine kleine Menge Diesel sowie Löschwasser gelangten in die Erde. Das kontaminierte Erdreich wird ausgebaggert und fachgerecht entsorgt.
Erst am Abend wieder offen
Die Autobahn bleibt bis ungefähr 14 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Danach dürfte der Abschnitt Rothenbrunnen – Bonaduz Richtung Norden wieder offen sein, Richtung Süden bleibt die Autobahn voraussichtlich bis 20 Uhr gesperrt. Die Polizei empfiehlt Autofahrern, auf die A2 via Gotthard auszuweichen.
Die Polizei hat in der Umgebung Rhäzüns, Bonaduz, Reichenau und Rothenbrunnen einen lautlosen Alarm ausgelöst. Die Bevölkerung wird gebeten, die Fenster zu schliessen, im Haus zu bleiben und die Lüftung abzustellen, hat Radio SRF 1 gemeldet. Die Warnung wurde um etwa 09.00 Uhr aufgehoben, sagte Thomas Hobi, Sprecher der Bündner Kantonspolizei.