Jolanda Spiess-Hegglin fordert eine halbe Million

Aktualisiert

Zuger Sex-SkandalJolanda Spiess-Hegglin fordert eine halbe Million

Vor einem Jahr begann der Zuger Sex-Skandal. Dieser ist noch längst nicht vorbei: Jetzt will Jolanda Spiess-Hegglin eine halbe Million Franken vom «Blick».

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Will Geld sehen: Jolanda Spiess-Hegglin.

Will Geld sehen: Jolanda Spiess-Hegglin.

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Am 20. Dezember vor einem Jahr kam es bei der Landammannfeier in Zug in der Captain's Lounge zur verhängnisvollen Begegnung zwischen Jolanda Spiess-Hegglin (Grüne) und Markus Hürlimann (SVP). Beweise für K.o.-Tropfen wurden nicht gefunden, das Verfahren gegen Hürlimann eingestellt.

Dennoch ist der Zuger Sex-Skandal längst nicht Geschichte. Am Mittwoch wurde bekannt: Jolanda Spiess-Hegglin fordert vom Medienunternehmen Ringier eine halbe Million Franken, wie der «Blick» berichtet. Sie habe eine entsprechende Betreibung «zur Verjährungs­unterbrechung» zukommen lassen. Das Geld will sie wegen der Berichterstattung der «Blick»-Gruppe. Spiess-Hegglin war am Mittwoch nicht zu erreichen.

Sex-Skandal geht weiter

Die ­Ringier AG bestreitet die Forderungen und hat Rechtsvorschlag erhoben, wie Ringier-Sprecher Edi Estermann gegenüber 20 Minuten bestätigte. Es ist nicht der einzige Fall, der im Sex-Skandal noch am Laufen ist: Eine Anzeige von Hürlimann gegen Spiess-Hegglin wegen Verleumdung und übler Nachrede ist weiter hängig, ebenso wie die Anzeige von Jolanda Spiess-Hegglin gegen einen Hass-Kommentar-Schreiber im Netz, wie es bei den Zuger Strafuntersuchungsbehörden auf Anfrage hiess.

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