Polizei verkleidete sich als Feuerwehr

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Magdici-VerhaftungPolizei verkleidete sich als Feuerwehr

Der Verhaftung von Angela Magdici und Hassan Kiko ging ein langer Polizeieinsatz voraus. Die Carabinieri mussten zahlreiche Häuser durchsuchen.

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Bis die italienische Polizei Angela Magdici und Hassan Kiko gefunden hatte und verhaften konnte, musste sie zahlreiche Häuser und Wohnungen durchsuchen. Die Carabinieri hatten dank eines Handys zwar eine ungefähre Vorstellung, wo das Paar sich aufhielt. Wie der «Blick» schreibt, war die Ortung aber nicht genau genug, um direkt das richtige Haus respektive die richtige Wohnung stürmen zu können.

Die Carabinieri verkleideten sich darum als Feuerwehrleute und gingen von Haus zu Haus. Mit der Begründung, sie müssten im Auftrag der Gasgesellschaft Kontrollen durchführen, verschafften sie sich Zutritt und kontrollierten die Häuser. Auf diese Weise fanden die Polizisten schliesslich den Wohnblock, in dem sich Angela Magdici und Hassan Kiko versteckt hatten.

Beim Zugriff standen rund 40 Beamte sowie Helikopter im Einsatz. Auch Polizisten der Kantonspolizei Zürich seien vor Ort gewesen, sagte Mediensprecher Daniel Schnyder auf Anfrage. Gemäss dem Mailänder Carabinieri-Kommandant Paolo Storoni wollte sich das Duo in den Nahen Osten absetzen. Telefonate der Verhafteten nach Deutschland und Österreich hätten auf diese Absicht hingedeutet. (ofi/sda)

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