Von N'Kufo über Nkufo bis Kufo
Blaise Nkufo wird am Mittwoch wohl sein Comeback nach fünf Jahren Absenz in der Schweizer Nati geben. Doch den Namen des Stürmers spricht praktisch niemand richtig aus.
«Mein Name zum Beispiel wird seit Jahren falsch geschrieben, obwohl ich immer sage, Nkufo schreibe sich ohne Apostroph. Trotzdem wird er mit Apostroph geschrieben», erklärt Blaise Nkufo im Interview mit der SonntagsZeitung. Doch nicht nur die Schreibweise ist oft falsch. Auch die Aussprache lässt zu wünschen übrig. So erklärte der Goalgetter von Twente Enschede gegenüber «sport aktuell», dass sein Name ohne «N» ausgesprochen wird. «Kufo» möchte der neue Schweizer Hoffnungsträger gerufen werden.
Der 32-Jährige wurde in Zaïre (heute DR Kongo) geboren. Mit sieben Jahren flüchtete Nkufos Familie in die Schweiz. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. In der holländischen Liga hat der Sturmtank in 127 Meisterschaftsspielen seit 2003 für Twente 66 Tore erzielt. Davor spielte er in der Schweiz unter anderem für Yverdon, Lausanne (Cupsieger), Lugano, Luzern und GC sowie für Mainz 05 und Hannover in der deutschen Liga.
(fox)