WM-QualifikationFrankreich ärgert Spanien - Löw-Truppe düpiert
Spanien muss beim 1:1 gegen Frankreich erstmals seit 24 Spielen wieder Punkte abgeben. Deutschland verspielt gegen Schweden eine 4:0-Führung.
In der Gruppe A marschieren Belgien und Kroatien ihrer Konkurrenz auf und davon. Belgien gelang mit dem 2:0-Heimsieg gegen Schottland ebenso der dritte Triumph wie Kroatien gegen Wales, das ebenfalls 2:0 gewann. Beide ungeschlagenen Mannschaften weisen nun nach vier Partien je zehn Punkte auf und haben sich ein Sechs-Punkte-Polster auf die Verfolger geschaffen. Serbien erlitt eine bittere Niederlage in Mazedonien (0:1), das es mit einem Penaltytor und einem Platzverweis wegen einer Notbremse selbst einleitete. Ibraimi hiess der Siegesschütze für Mazedonien, Tomovic der «Sünder» der Serben.
Gruppe B: Italien dank Balotelli
Italien befindet sich in der Gruppe B perfekt auf Kurs. Die «Squadra Azzurra» kam daheim gegen Dänemark (3:1) zum dritten Sieg im vierten Spiel. Mario Balotelli, der zum ersten mal seit der Euro für die Italiener im Einsatz stand, war mit einem Tor (zum 3:1) und einem Assist (zum 1:0 von Ricardo Montolivo) entscheidend am Sieg beteiligt. Für die Dummheit der Partie war Balotellis Sturmpartner Daniel Osvaldo verantwortlich. Der Spieler der AS Roma sah nach 16 Sekunden in der zweiten Halbzeit wegen eines Ellbogenschlags verdient die Rote Karte.
Dänemark steht mit nur zwei Punkten aus drei Spielen bereits stark unter Druck. Italien hat derweil auch dank dem torlosen Remis zwischen Tschechien und Bulgarien vier Punkte Reserve auf den ersten Verfolger.
Gruppe C: Deutschland vergibt 4:0-Führung
Fussball verrückt im Berliner Olympiastadion. Deutschland führte gegen Schweden nach einer Stunde mit 4:0 und ging trotzdem nicht als Sieger vom Feld. Die Skandinavier glichen in der 93. Minute zum 4:4-Schlussresultat aus.
Die Schweden schlugen am Ende der Nachspielzeit eine letzte Flanke in den deutschen Strafraum. Ihr Captain Zlatan Ibrahimovic setzte im Luftduell mit Per Mertesacker den rechten Ellbogen ein und irgendwie landete der Ball vor den Füssen von Rasmus Elm. Dieser fackelte nicht lange und schoss ein. Er sicherte den Schweden einen Punkt, den sie wohl schon abgeschrieben hatten. Denn bis zum 0:4 von Mesut Özil in der 56. Minute waren sie nach allen Regeln der Kunst vorgeführt worden.
Die Deutschen hatten das Geschehen bis zu diesem Zeitpunkt nach Belieben dominiert. Die anhaltende Kritik seit dem Out in den EM-Halbfinals beflügelte sie offenbar zunächst. Sie liessen zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen einem EM-Teilnehmer keine Chance und steuerten nach dem 6:1 in Irland einem nächsten eindrucksvollen Kantersieg entgegen. Sturmspitze Miroslav Klose hatte Jagd auf den deutschen Tor-Rekord des legendären Gerd Müller gemacht. Der Angreifer von Lazio Rom durfte sich in der Startviertelstunde über einen Doppelpack freuen. Sowohl in der 8. als auch in der 15. Minute profitierte er nach herrlichen Ball-Stafetten von Assists des erneut brillanten BVB-Profis Marco Reus. Für Klose waren es im Nationalteam im 126. Einsatz die Tore Nummer 66 und 67. Zu Müllers Rekordmarke fehlte ihm lediglich noch ein Treffer.
Das 3:0 markierte dann einer, der ansonsten eher fürs Tore verhindern zuständig ist. Innenverteidiger Per Mertesacker vollstreckte nach einer Kopfball-Ablage von Thomas Müller stilsicher. Die schwedische Defensive mit dem Ex-Basler Behrang Safari war bis dahin heillos überfordert. Zlatan Ibrahimovic blieb in der ersten Halbzeit äusserst blass. Die Deutschen, bei denen sieben Spieler von Bayern München in der Stammelf standen, meldeten ihn bis zum Seitenwechsel komplett ab. Das 4:0 schien alle Zweifel beseitigt zu haben. Doch dann war bei der DFB-Auswahl der Faden gerissen. Es folgte die furiose Aufholjagd der Gäste.
Die Schweden holten Tor um Tor auf. Dennoch waren sich die Deutschen dem Ernst der Lage nicht bewusst. Nach dem Schlusspfiff herrschte Fassungslosigkeit bei den Platzherren. Bastian Schweinsteiger meinte: «Das ist unerklärlich. Das darf uns nie im Leben passieren. Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir fühlten uns anscheinend zu sicher und machten am Ende die nötigen Schritte zu wenig.» Von körperlosem Spiel der Deutschen war hinterher die Rede. Die Kritik an Löw und seinen Schützlingen dürfte neu aufflammen.
Keine Probleme, ein 4:0 ins Trockene zu bringen, hatte Österreich gegen Kasachstan. Das Team von Marcel Koller siegte mit diesem Ergebnis, nachdem man sich gegen den gleichen Gegner vier Tage davor mit einer enttäuschenden Nullnummer hatte begnügen müssen. Massgeblich am Erfolg in Wien waren zwei Rückkehrer beteiligt, die am Freitag in Astana noch vermisst worden waren. Marc Janko und der wieder genesene David Alaba trumpften ganz gross auf. Stürmer Janko gelangen bis zur 63. Minute zwei Kopf-Tore und beide Male hiess der Flankengeber Alaba. Der dunkelhäutige Bayern-Profi, der zuletzt eine Fussverletzung hatte auskurieren müssen, sorgte dann für das 3:0 selbst. Den Schlusspunkt setzte Martin Harnik in der Nachspielzeit. Marcel Koller dürfte somit eine ruhige Pause in der WM-Qualifikation haben. Bei einem weiteren Ausrutscher gegen Kasachstan wäre er arg unter Druck geraten.
Gruppe D: Hollands Machtdemonstration
Holland gewann das Spitzenspiel der Gruppe D in Rumänien 4:1. Beide Mannschaften hatten ihre ersten drei Spiele der WM-Qualifikation ohne Punktverlust und mit beeindruckenden Torverhältnissen (Rumänien: 7:0, Holland: 9:1) hinter sich gebracht. Im Direktduell in Bukarest zeigten die Holländer aber ziemlich klar, wer die Nummer 1 in der Gruppe ist.
Früh brachte Jeremain Lens das Team von Louis van Gaal in Front (9.). Der Stürmer von Eindhoven erzielte seinen fünften Treffer im erst neunten Länderspiel. Aussenverteidiger Bruno Martins Indi erhöhte noch vor Ablauf der ersten halben Stunde auf 2:0. nach dem Anschlusstreffer sorgten die Routinier Rafael van der Vaart, der die beiden ersten Treffer vorbereitet hatte, und Robin van Persie noch für das klare Verdikt.
Im Verfolgerduell behielt Ungarn gegen die Türkei (3:1) die Oberhand. Auf den türkischen Führungstreffer durch Mevlüt Erding reagierte Adam Szalai mit zwei Treffern. Szalai, der bei Mainz spielt, ist in der Bundesliga keine Tormaschine, aber im Nationalteam läuft es ihm. In 13 Partien traf er schon acht Mal.
Gruppe F: Russland behält reine Weste
Russland bleibt mit dem Punktemaximum und ohne Gegentor an der Tabellenspitze der Gruppe F. Die «Sbornaja» bekundete aber im Heimspiel gegen Aserbaidschan wesentlich mehr Mühe als erwartet. Das einzige Tor der Partie fiel erst in der 84. Minute per Foulpenalty.
Im Vergleich zwischen den beiden Teilstaaten der ehemaligen Sowjetunion hatte sich der haushohe Favorit lange die Zähne ausgebissen. Die Russen dominierten das Geschehen im Moskauer Luschniki-Stadion nach Belieben, doch entweder scheiterten sie am starken Gäste-Keeper Kamran Agajew, an der Torumrandung (Alexander Kerschakow setzte den Ball nach einer halben Stunde ans Lattenkreuz) oder an den eigenen Nerven. Am Ende führten die Platzherren in der Schussstatistik mit 21:2!
Wäre der eingewechselte Wladimir Bystrow in der Schlussphase nicht an der Strafraumgrenze gefoult worden und hätte der mazedonische Schiedsrichter Stavrev bei dieser Aktion den Tatort nicht in den Sechzehner verlegt, hätten die Russen gegen die Nummer 111 der Fifa-Weltrangliste wohl zwei wichtige Punkte verschenkt. So aber sicherte Roman Schirokow seinem Team mit dem souverän verwerteten Penalty den Sieg. Den Aserbaidschanern, die von Berti Vogts trainiert werden, blieb nach hartem Kampf nur der Frust.
Portugal enttäuscht gegen Nordirland
Cristiano Ronaldo kann sein 100. Länderspiel nicht positiv in Erinnerung behalten. Portugal kam zuhause gegen Aussenseiter Nordirland nicht über ein mageres 1:1 hinaus. Die Lusitaner, die nun bereits fünf Punkte hinter Leader Russland zurückliegen, mussten gar froh um das Unentschieden sein. Bis zum Ausgleich von Helder Postiga in der 79. Minute waren sie einem Rückstand nachgerannt. Niall McGinn hatte nach einer halben Stunde einen Konter erfolgreich abgeschlossen. Den Assist bei diesem Tor durfte sich Kyle Lafferty vom FC Sion gutschreiben lassen.
Gruppe G: Weitere Niederlage für Liechtenstein
Liechtenstein hat es in der Gruppe G verpasst, die rote Laterne abzugeben. Im Duell zwischen zwei punktelosen Teams verlor die junge und ersatzgeschwächte Auswahl aus dem Fürstentum mit 0:2 in Lettland.
In einer ereignisarmen Partie konnten die Liechtensteiner mit den höher eingestuften Balten einigermassen mithalten. Dennoch gelang es der Mannschaft des Berners Hans-Peter «Bidu» Zaugg kaum, Lettlands Goalie Andris Vanins vom FC Sion ernsthaft zu prüfen. Vanins Gegenüber Cengiz Bicer, der sein drittes Länderspiel für Liechtensteins A-Nati bestreiten durfte, hatte eindeutig mehr zu tun. Geschlagen wurde der in der Türkei engagierte Keeper durch Vladimirs Kamess (29.) und den eingewechselten Edgars Gauracs (77.).
Vor dem 0:1 hatten die Liechtensteiner trotz mehreren Versuchen den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern können. Das zweite Gegentor wurde durch einen haarsträubenden Fehlpass von Franz Burgmeier eingeleitet. Zum Zeitpunkt dieses Treffers spielte Liechtenstein in Unterzahl, nachdem Verteidiger Daniel Kaufmann innerhalb von zwei Minuten zweimal Gelb gesehen hatte. Besiegelt wurde der Platzverweis durch seine Grätsche gegen Maris Verpakovskis (60.).
Mit je zehn Punkten an der Spitze der Gruppe sind Bosnien-Herzegowina (3:0 gegen Litauen mit dem Churer Senad Lulic in der Startformation) und Griechenland zu finden. Die Griechen siegten im Spitzenkampf in der Slowakei dank eines Treffers von Salpingidis (63.) mit 1:0.
Gruppe H: Kein Spitzenkampf in Warschau
Das Gipfeltreffen in der Gruppe H zwischen Polen und England ist ins Wasser gefallen. Nach heftigen Regenfällen entschied sich der italienische Schiedsrichter Rocchi, die Partie nicht anzupfeifen. Der Rasen im Nationalstadion von Warschau war unbespielbar.
Der Match hätte um 21 Uhr beginnen sollen. Ein Kick-off zu diesem Zeitpunkt kam allerdings wegen der misslichen Bedingungen nicht infrage. Der Anpfiff wurde zunächst um 45 Minuten verschoben. Nach dieser Pause inspizierte das Schiedsrichter-Trio erneut das Terrain. Doch an eine reguläre Durchführung der Begegnung war nicht zu denken. Der Ball rollte kaum. Der Platz war mit Pfützen übersät.
Offenbar hätte die Absage verhindert werden können. Angeblich hatten sich die Verantwortlichen nicht darauf einigen können, dass in den Stunden vor Spielbeginn das Stadiondach geschlossen wird. Die Partie soll am Mittwochabend nachgeholt werden.
In einem weiteren Spiel in dieser Gruppe sorgten die Montenegriner für eine Überraschung. Sie, die in der letzten EM-Qualifikation schon die Schweiz geärgert hatten, gewannen in der Ukraine mit 1:0. Die Gäste hatten das entscheidende Tor unmittelbar vor der Pause erzielt. «Young Boy» Elsad Zverotic half mit, den knappen Vorsprung zu verwalten, ehe er in der Schlussphase ausgewechselt wurde. Montenegro mischt dank des Erfolgs mit sieben Punkten an der Spitze mit.
Gruppe I: Frankreich beendete spanische Siegesserie
Spanien musste erstmals nach 24 Siegen in Folge in einem Qualifikationsspiel wieder Punkte abgeben. Die Iberer kamen daheim gegen Frankreich nur zu einem 1:1. Auf den frühen Führungstreffer durch Sergio Ramos nach einem Eckball (25.) reagierte das vorab in der zweiten Halbzeit sehr stark auftretende französische Team in der 94. Minute. Franck Ribéry setzte sich auf der linken Seite durch und fand im Zentrum Olivier Giroud. Der Stürmer von Arsenal traf mit dem Kopf zum verdienten Ausgleich.
So richtig in Fahrt kam die Partie erst nach einer Stunde. Da gaben die Franzosen ihr Defensivkonzept auf und erspielten sich angetrieben vom eingewechselten Mathieu Valbuena ein klares Übergewicht. Die Torchancen liessen Franck Ribéry, Karim Benzema, Moussa Sissoko und Jérémy Ménez aber ungenutzt. Bis zur Nachspielzeit kamen die Gäste einem Treffer im Stadion Vicente Calderon von Madrid in der 40. Minute am nächsten, als ein Tor von Ménez durch den deutschen Referee Brych fälschlicherweise wegen Abseits annuliert wurde.
Letztlich reichte die nach der Pause bemerkenswerte Leistung der Franzosen, die am Freitag noch Japan 0:1 unterlegen waren, doch noch für einen Punktgewinn. Die Mannschaft von Didier Deschamps, der am Vortag des Matches seinen 44. Geburtstag gefeiert hatte, beendete nicht nur die Siegesserie der Spanier, sondern auch die Ungeschlagenheit von Goalie Iker Casillas, der vor Girouds Treffer in Pflichtspielen 825 Minuten ohne Treffer geblieben war.
Zur Pause war ein französischer Teilerfolg trotz dem aberkannten Treffer nicht absehbar gewesen. Spanien hätte deutlicher als 1:0 führen können. Cesc Fàbregas, der als Mittelstürmer spielte, scheiterte in der 42. Minute mit einem Penalty an Frankreichs Keeper Hugo Lloris, der auch ansonsten vor der Pause einige starke Paraden zeigte.
Russland - Aserbaidschan 1:0 (0:0)
Luschniki, Moskau. - SR Stavrev (Maz).
Tor: 84. Schirokow (Foulpenalty) 1:0.
Russland: Akinfejew; Eschtschenko, Wassili Beresuzki, Ignaschewitsch, Kombarow; Schirokow, Denissow, Fajsulin (46. Gluschakow); Samedow (62. Bystrow), Kerschakow (79. Dsagojew), Kokorin.
Israel - Luxemburg 3:0 (2:0)
Ramat Gan. - SR Lechner (Ö).
Tore: 14. Hemed 1:0. 36. Ben Basat 2:0. 48. Hemed 3:0.
Bemerkungen: Luxemburg mit Mutsch (St. Gallen/verwarnt).
Lettland - Liechtenstein 2:0 (1:0)
Skonto, Riga. - 4073 Zuschauer. - SR Kovacs (Rum).
Tore: 29. Kamess 1:0. 77. Gauracs 2:0.
Lettland: Vanins; Bulvitis, Ivanovs, Gorkss, Rugins; Kamess (74. Visnakovs), Laizans (65. Gauracs), Fertovs; Rudnevs, Cauna, Verpakovskis (85. Zjuzins).
Liechtenstein: Bicer; Oehri, Martin Stocklasa, Kaufmann, Quintans; Polverino, Wieser; Erne (80. Kieber), Nicolas Hasler (85. Eberle), Burgmeier; Mathias Christen.
Bemerkungen: Liechtenstein ohne Jehle, Frick, David Hasler (alle verletzt) und Thomas Beck (gesperrt). 60. Gelb-Rot gegen Kaufmann (Foul).
Verwarnungen: 21. Rugins. 54. Ivanovs. 58. Kaufmann. 68. Wieser. 86. Martin Stocklasa.
Andorra - Estland 0:1 (0:0)
Andorra la Vella. - SR Meckarowski.
Tor: 57. Oper 0:1.
Rumänien - Holland 1:4 (1:3)
Bukarest. - SR Thomson (Scho).
Tore: 9. Lens 0:1. 29. Van der Vaart 0:2. 41. Marica 1:2. 44. van der Vaart (Penalty) 1:3. 86. Van Persie 1:4.
Holland: Stekelenburg; Van Rhijn, Heitinga, Vlaar, Martins Indi; Nigel de Jong, Van der Vaart (76. Afellay), Strootman; Narsingh, Van Persie, Lens (89. Elia).
Bosnien-Herzegowina - Litauen 3:0 (3:0)
Zenica. - SR Zelinka (Tsch).
Tore: 28. Ibisevic 1:0. 35. Dzeko 2:0. 41. Pjanic 3:0.
Bemerkungen: Bosnien-Herzegowina bis 74. mit Lulic.
Ukraine - Montenegro 0:1 (0:1)
NSK Olimpiski, Kiew. - SR Koukoulakis (Grie).
Tor: 45. Damjanovic 0:1.
Bemerkungen: Montenegro bis 88. mit Zverotic (Young Boys/verwarnt). 80. Jovetic (Montenegro) verschiesst Penalty.
Ungarn - Türkei 3:1 (1:1)
Budapest. - SR Orsato (It).
Tore: 22. Erding 0:1. 31. Szalai 1:1. 50. Szalai 2:1. 58. Gera (Penalty) 3:1.
Bemerkungen: Ungarn mit Vanczak.
San Marino - Moldawien 0:2 (0:0)
Serravalle. - SR Panayi (Zyp).
Tore: 72. Dadu (Penalty) 0:1. 78. Epureanu 0:2.
Slowakei - Griechenland 0:1 (0:0)
Bratislava. - SR Collum (Scho).
Tor: 63. Salpingidis 0:1.
Kroatien - Wales 2:0 (1:0)
Osijek. - SR Tudor (Rum).
Tore: 27. Mandzukic 1:0. 57. Eduardo 2:0.
Mazedonien - Serbien 1:0 (0:0)
Nationalstadion, Skopje. - SR Nijhuis (Ho).
Tor: 59. Ibraimi (Foulpenalty) 1:0.
Bemerkungen: 59. Rote Karte für Tomovic (Serbien, Notbremse).
Belgien - Schottland 2:0 (0:0)
König-Baudouin-Stadion, Brüssel. - SR Hagen (No).
Tore: 69. Benteke 1:0. 71. Kompany 2:0.
Tschechien - Bulgarien 0:0
Prag. - SR Besborodow (Russ).
Bemerkungen: Bulgarien ohne Rangelov (Luzern/Ersatz).
Italien - Dänemark 3:1 (2:1)
Giuseppe Meazza, Mailand. - SR Skomina (Sln).
Tore: 33. Montolivo 1:0. 37. De Rossi 2:0. 45. Kvist 2:1. 54. Balotelli 3:1.
Italien: De Sanctis; Abate, Barzagli, Chiellini, Balzaretti; De Rossi, Pirlo, Marchisio (74. Candreva); Montolivio (86. Giaccherini); Osvaldo, Balotelli (89. Destro).
Bemerkungen: 46. Rote Karte gegen Osvaldo.
Färöer - Irland 1:4 (0:0)
Torshavn. - 4400 Zuschauer. - SR Jemini (Alb).
Tore: 46. Wilson 0:1. 53. Walters 0:2. 68. Arnbjörn Hansen 1:2. 73. Pol Johannus Justinussen (Eigentor) 1:3. 88. O'Dea 1:4.
Deutschland - Schweden 4:4 (3:0)
Olympiastadion, Berlin. - 70 000 Zuschauer. - SR Proenca (Por).
Tore: 8. Klose 1:0. 15. Klose 2:0. 39. Mertesacker 3:0. 56. Özil 4:0. 62. Ibrahimovic 4:1. 64. Lustig 4:2. 76. Elmander 4:3. 93. Elm 4:4.
Deutschland: Neuer; Boateng, Mertesacker, Badstuber, Lahm; Schweinsteiger, Kroos; Müller (67. Götze), Özil, Reus (88. Podolski); Klose.
Schweden: Isaksson; Lustig, Granqvist, Jonas Olsson, Safari; Holmen (45. Kacaniklic), Wernbloom (46. Källström); Larsson (78. Sana), Ibrahimovic, Elm; Elmander.
Österreich - Kasachstan 4:0 (1:0)
Ernst Happel. - 43 000 Zuschauer. - SR Kehlet (Dä).
Tore: 24. Janko 1:0. 63. Janko 2:0. 71. Alaba 3:0. 93. Harnik 4:0.
Bemerkungen: Österreich ab 59. mit Dragovic (Basel).
Weissrussland - Georgien 2:0 (2:0)
Minsk. - SR Schörgenhofer (Ö).
Tore: 6. Bressan 1:0. 28. Dragun 2:0.
Spanien - Frankreich 1:1 (1:0)
Vicente Calderon, Madrid. - SR Brych (De).
Tore: 25. Ramos 1:0. 94. Giroud 1:1.
Spanien: Casillas; Arbeloa (50. Juanfran), Ramos, Busquets, Alba; Xavi, Xabi Alonso, Iniesta (75. Torres); Pedro, Fàbregas, Silva (13. Cazorla).
Frankreich: Lloris; Debuchy, Koscielny, Sakho, Evra; Cabaye, Gonalons (57. Valbuena), Matuidi; Ménez (68. Sissoko), Benzema (88. Giroud), Ribéry.
Bemerkungen: Spanien ohne Piqué und Puyol (Beide verletzt). Frankreich ohne Yanga-Mbiwa (gesperrt) sowie Diaby, Lassana Diarra und Mavuba (alle verletzt). 42. Lloris hält Penalty von Fàbregas.
Portugal - Nordirland 1:1 (0:1)
Dragao, Porto. - 48 000 Zuschauer. - SR Kinhöfer (De).
Tore: 30. McGinn 0:1. 79. Helder Postiga 1:1.
Portugal: Rui Patricio; João Pereira (74. Eder), Bruno Alves, Pepe, Miguel Lopes (46. Ruben Amorim); Ruben Micael (61. Silvestre Varela), Miguel Veloso, João Moutinho; Nani, Helder Postiga, Cristiano Ronaldo.
Bemerkungen: Nordirland mit Lafferty . 100. Länderspiel von Cristiano Ronaldo. (si)