Der Neuling will sich in der Nati festbeissen

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Beg FeratiDer Neuling will sich in der Nati festbeissen

Die Schweizer Nati hat sich gestern für den Test gegen Liechtenstein besammelt. Mit dabei waren auch die drei Debütanten – ein vierter Neuling kommt heute.

Peter Berger
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Peter Berger

Ausser Nassim Ben Khalifa sind alle aufgebotenen Spieler eingerückt. Für den YB-Stürmer, der an einer Nackenprellung leidet, hat Nationalcoach Ottmar Hitzfeld Schalke-Söldner Mario Gavranovic nachnominiert. Angeschlagen ist Arsenal-Star Johan Djourou in Bern eingetroffen. Sicherheitshalber stösst heute noch Timm Klose zum Team. Der Innenverteidiger vom 1. FC Nürnberg ist damit der vierte Debütant neben Fabian Lustenberger, Gaetano Berardi und Beg Ferati.

«Ich freue mich, hier zu sein», sagt Ferati stolz. Anders als die drei anderen Neulinge, die im Juni noch die U21-EM bestritten, musste der 24-jährige Basler lange auf sein erstes A-Aufgebot warten. «2008 bestritt ich mein letztes ­U21-Länderspiel. Deshalb bin ich nun sehr froh, dass ich dabei sein kann.» Ferati hat im Sommer von Basel zu Freiburg in die Bundesliga gewechselt. Hitzfeld geht davon aus, dass der Innenverteidiger im Klub Stammspieler sein wird. «Das ist auch mein Ziel», so Ferati, der beim Auftakt in Augsburg (2:2) aber auf der Ersatzbank sass. «Gute Leistungen in der Bundesliga sind ­Voraussetzung, dass ich wieder für die Nati aufgeboten werde. Denn natürlich will ich auch nächstes Mal wieder dabei sein.»

Der nächste Zusammenzug wird Anfang September fürs EM-Quali-Spiel in Basel gegen Bulgarien sein. «Da wollen wir den zuletzt im Wembley beim 2:2 gegen England eingeschlagenen Umbruch fortsetzen», betont Captain Gökhan Inler. Aber vorerst gelte es, «die Neuen zu integrieren und gegen Liechtenstein einen guten Test zu absolvieren». Zur Vorbereitung für das morgige Spiel in Vaduz (20.15 Uhr, SF zwei) reiste die Nati noch gestern Abend nach der «Nacht des Schweizer Fussballs» in Bern weiter nach Bad Ragaz.

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