Gut triumphiert in St. Moritz

Aktualisiert

Starke Teamleistung der FrauenGut triumphiert in St. Moritz

Lara Gut triumphiert in der Abfahrt von St. Moritz, Fabienne Suter (5.) und Nadja Jnglin-Kamer (6.) zeigen ebenfalls überzeugende Leistungen.

Starke Schweizerinnen in der Weltcup-Abfahrt in St. Moritz: Lara Gut gewinnt vor Anna Fenninger und Edit Miklos. Auch Fabienne Suter (5.) und Nadja Jnglin-Kamer (6.) überzeugen im WM-Ort von 2017.

"Ich habe heute einfach versucht, die kürzeste Linie zu finden, ohne dass ich aber zu hart auf den Ski stehen musste", so Lara Gut nach ihrem zwölften Weltcupsieg. Es sei immer schön, in St. Moritz aufs Podest zu fahren, sagte die Tessinerin weiter. St. Moritz ist der Ort, wo die damals 16-Jährige am 2. Februar 2008 ihren ersten Podestplatz im Weltcup erreicht hatte (als Dritte in der Abfahrt). Auch ein Sieg ist Gut auf der Piste im Engadin schon gelungen. Im Dezember 2008 gewann sie den Super-G. In diesem Winter kam Gut zu ihrem zweiten Triumph nach demjenigen im Super-G von Lake Louise.

Jnglin-Kamers erfolgreiches Comeback

"Super, dass auch Fabienne (Suter) und Nadja (Jnglin-Kamer) so gut gefahren sind", vergass Gut im Erfolg nicht, die Leistungen von zwei Teamkolleginnen zu würdigen. Suter belegte wie vor Weihnachten in Val d'Isère den 5. Platz. Zum Podium fehlten ihr nur gut drei Zehntel. Ein starkes Comeback gelang Jnglin-Kamer. Die Schwyzerin bestritt wegen einer Knieverletzung erst vor Wochenfrist in Cortina ihr erstes Saisonrennen. Nun in St. Moritz klassierte sich Jnglin-Kamer mit einer Sekunde Rückstand bereits als Sechste. Damit sicherte sie sich auch gleich das WM-Ticket für Beaver Creek.

Zweite im Engadin wurde Anna Fenninger. Die Österreicherin, die im obersten Teil noch eine halbe Sekunden schneller gewesen war als die spätere Siegerin, büsste 0,32 Sekunden auf Gut ein. Sensationelle Dritte wurde Edit Miklos (0,58 zurück), die als erste Ungarin überhaupt eine Top-3-Platzierung im Weltcup erreichte.

"Speed-Queen" Lindsey Vonn hingegen verpasste nach einem schweren Fehler mit über zwei Sekunden Rückstand die Top 20. Auch die Gesamtweltcup-Führende Tina Maze klassierte sich mit grossem Rückstand ausserhalb der ersten 15.

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