Keiner hat 2014 mehr gewonnen als Federer

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Grossartige ZahlenKeiner hat 2014 mehr gewonnen als Federer

Nach der Saison zum Vergessen 2013 dreht Roger Federer 2014 wieder richtig auf. Nur ein Beispiel: Seit Paris erreichte er bei jedem Turnier mindestens den Halbfinal.

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Drei Turniere (Basel, voraussichtlich Paris und London) stehen für Roger Federer 2014 noch an, hinzu kommt der Davis-Cup-Final Ende November. Es ist zu hoffen, dass der Schweizer seine bestechende Form mit in den Saison-Finish nimmt. Es würde seine ohnehin schon bestechenden Zahlen aufpolieren. Zudem winkt bei guten Ergebnissen die Rückkehr auf den Tennis-Thron. Seine bis zu diesem Zeitpunkt traumhafte Saison in Zahlen ausgedrückt:

Die meisten Einzelsiege

Mit den fünf Stück im Davis Cup kommt der Schweizer bislang auf 61 Siege (bei 10 Niederlagen). Das sind neun Siege mehr als Novak Djokovic, der in dieser Jahresbilanz auf Rang 2 liegt - vor US-Open-Sieger Marin Cilic.

Auch zu welchem Zeitpunkt eines Turniers, gegen wen oder auf welcher Unterlage seine 61 Siege zustande kamen, zeigt, wie stark Federers Saison bislang war. Der Schweizer hat in sechs weiteren Bereichen die Nase vorn:

Die meisten Siege auf Hartplatz

Klar, dies ist seine beste Unterlage (55 seiner 81 Turniersiege), auf der er mit Abstand am meisten Turniere bestreitet. Federer spielte bislang 51 Partien auf Hartplatz, gewann davon 45 Stück. Seine sechs Niederlagen kamen 2014 wie folgt zustande: Im Halbfinal der US Open gegen Marin Cilic, im Final von Toronto gegen Jo-Wilfried Tsonga, im Viertelfinal von Miami gegen Kei Nishikori, im Final von Indian Wells gegen Novak Djokovic, im Halbfinal der Australian Open gegen Rafael Nadal sowie im Final von Brisbane gegen Lleyton Hewitt.

Die meisten Outdoor-Siege

Ähnlich ist die Dominanz bei Turnieren unter freiem Himmel: 56 Siege bei nur 10 Niederlagen. Auch hier hat Federer die Nase vorn. Auf Platz zwei folgt auch hier Novak Djokovic: Der Serbe konnte 2014 bislang 52 Outdoor-Siege einfahren.

Die meisten Siege an Masters-Turnieren

Auch bei den Turnieren der 1000er-Klasse schnitt Federer am besten ab: 26 Siege kamen bei sieben Teilnahmen zusammen. Dabei gewann er in Cincinnati und zuletzt Schanghai den Titel, in Indian Wells (Niederlage gegen Djokovic), Toronto (Niederlage gegen Tsonga) und Monte Carlo (Niederlage gegen Wawrinka) stand er im Endspiel.

Die meisten Endspiele erreicht

Dieser Blick ist einerseits erfreulich, schmerzt aber sehr: Neunmal stand die Weltnummer 2 in einem Endspiel - fünf davon gingen verloren. Nicht auszudenken, wenn Federer diese auch noch gewonnen hätte. Gerade in Brisbane, wo er gegen Hewitt verlor oder in Indian Wells, wo er sich Djokovic im dritten Satz im Tie-Break beugen musste. Auch in Wimbledon erwies sich der Serbe als Spielverderber, als er den Fünfsatz-Krimi für sich entschied.

Die meisten Halbfinal-Teilnahmen

Angesichts der vielen Endspiele wenig überraschend: Bei 14 Turnieren erreichte der Schweizer schier unfassbare elfmal die Runde der letzten Vier. Nur in Miami (Viertelfinal gegen Nishikori), in Rom (Sechzehntelfinal gegen Chardy) und an den French Open (Achtelfinal gegen Gulbis) reichte es nicht. Seit seiner Niederlage in Roland Garros hat Federer bei sämtlichen Turnieren mindestens den Halbfinal erreicht.

Die meisten Siege gegen Spieler der Top Ten

Diese Zahl zeigt, dass es Federer auch 33-jährig noch mit den Besten aufnehmen kann. 17-mal trat er gegen Cracks aus den Top Ten an, 13-mal verliess er den Platz als Sieger. Darunter finden sich drei Siege gegen Djokovic (Schanghai, Monte Carlo und Dubai), die Federer in dieser Statistik hauchdünn die Führung vor dem Serben einbringen: 12 Siege bei fünf Niederlagen.

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