Pirmin Schwegler«Ich hoffe auch in der Quali auf eine Chance»
Pirmin Schwegler sorgte beim 0:0 in Griechenland bei seinem Nati-Comeback für eines der wenigen Glanzlichter. Der Mittelfeldspieler erhält auch Lob von Trainer Ottmar Hitzfeld.
Pirmin Schwegler nach dem 0:0 gegen Griechenland im Karaiskakis Stadion in Piräus. (Video: 20 Minuten Online)
«Für mich war es ein schönes Gefühl, nach zwei Jahren zurückzukehren. Es war anfänglich etwas komisch, aber ich wurde gut aufgenommen», so Pirmin Schwegler kurz nach dem 0:0 gegen Griechenland gegenüber dem SRF. Der Mittelfeldspieler war einer der wenigen, die wirklich überzeugen konnten. Er sagt denn auch: «Ich wollte nach zwei Jahren etwas zeigen und fühlte mich wohl.»
Auf die Frage, ob er jetzt auch gegen Zypern im nächsten Ernstkampf Ende März aufgeboten werden sollte, hielt er sich diplomatisch zurück: «Das dürfen und müssen andere beurteilen. Man wird es sehen. Ich versuche Ottmar Hitzfeld die Entscheidung so schwierig wie möglich zu machen.» Allerdings bemerkte der Rückkehrer auch: «Ich hoffe, dass ich jetzt in der Qualifikation eine faire Chance erhalte.»
Hitzfeld: «Natürlich möchte man etwas mehr Spektakel»
Ottmar Hitzfeld lobte den Mittelfeldspieler. «Pirmin Schwegler hat gerade in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und gezeigt, dass er ein Vollblutfussballer mit hoher Spielintelligenz ist.» Tatsächlich hat der Lörracher mit Schwegler, Inler, Dzemaili, Behrami und Fernandes im defensiven Mittelfeld ein Luxusproblem: «Es wäre natürlich ein Glücksfall, wenn wir auf den Offensivpositionen so viele Alternativen hätten wie bei der Nummer 6», so der Nati-Trainer.
Mit dem Spiel selbst zeigte er sich einigermassen zufrieden: «Natürlich möchte man etwas mehr Spektakel, aber wenn die Teams sich neutralisieren und so zweikampfstark sind, dann gibt es kein Spektakel. Wenn Tore gefallen wären, hätte sich die Partie vielleicht geöffnet, aber so blieb das oberste Ziel, kein Tor zu kassieren.» Neben Schwegler überzeugte Hitzfeld auch Ricardo Rodriguez und Barnetta, der sich «45 Minuten rein biss». Es sei eine wichtige Erfahrung gewesen, um zu sehen, wo er für die kommenden Ernstkämpfe den Hebel ansetzen muss. (fox/si)