«Nackt in Zürich» – Seifenoper fürs Handy
Zürich wird zum Handlungsort einer neuen Seifenoper. «Nackt in Zürich» heisst die Serie, die man allerdings nur auf dem Handy mitverfolgen kann.
Wer den Soap-Dienst abonniert, wird täglich mit 1 bis 2 SMS für 40 Rappen pro Stück auf dem Laufenden gehalten. Die klischeetriefende Story spielt in einer WG im Zürcher Seefeld. Dort wohnt Sabrina, eine 35-jährige, esoterisch angehauchte Galeristin, zusammen mit Claudio, einem 24-jährigen, schwulen Draufgänger, und der 19-jährigen Jus-Studentin Nina – eine Art Paris Hilton für Arme. «Der Inhalt ist erotisch, aber jugendfrei», versprechen die Macher Dino Parella und Carsten Karkowski.
Als angemeldetes Mitglied könne man sich interaktiv in die Handlung einbringen. «Sollen sich Nina und Stephan küssen?», könnte eine Frage sein, die man per SMS beantworten kann. Teuer wirds, wenn man sich zur Textnachricht jeweils noch ein MMS für 1.50 Franken schicken lässt.
Die Story startet am 12. Dezember. Übrigens: «Die Darsteller – Laienschauspieler aus Zürich – tauchen immer wieder auf Partys auf», so Parella. Auch dies wird einem per kostenpflichtiges SMS mitgeteilt.
Alexandra Roder