«Gott wird uns den Weg weisen»

Aktualisiert

Miss Linda Fäh«Gott wird uns den Weg weisen»

Die Schweiz wählte das pure Gegenteil von Whitney Toyloy (19) zur neuen Miss. Als «Miss Untreu» wird die fromme Linda Fäh (21) wohl kaum Schlagzeilen machen: Mit 20 Minuten sprach die Frischgekrönte über Gott, ihren Freund und die Familie – aber nicht über Sex.

Yvonne Zurbrügg und Debby Galka
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Yvonne Zurbrügg und Debby Galka

Linda Fäh, wie war die erste Nacht mit der Miss-Krone?

Ui, kurz. Zwischen Aftershow-Party und erstem Shooting lagen nur zwei Stunden. Die habe ich den Armen meines Freundes verbracht.

Du bist bereits fünf Jahre mit Dejan zusammen. Hast du in ihm schon deine gros­se Liebe gefunden?

Ich glaube, Gott bestimmt, mit wem man das Leben verbringt. Entweder wir bleiben zusammen bis ans Lebensende oder Gott wird uns den Weg weisen. Aber ja, für mich hat er ihn schon mit Dejan gewiesen.

Lebst du keusch?

Diese Frage beantworte ich nicht, das kann sich jeder selbst denken.

Planst du eine Familie?

Sicher, aber nicht so bald. Ich will einen Mann, Kinder, ein Haus, einen Garten …

Mit diesem traditionellen Rollenbild hast du wohl das Publikum bei der Wahl für dich gewonnen.

Ich wollte einfach etwas Menschliches rüberbringen. Schön, wenn ich damit einige mitten ins Herz getroffen habe.

Denkst du wirklich so konservativ?

Kinder bekommen ist doch das Schönste, was es gibt. Und ich will meine eigenen aufwachsen sehen, nicht immer weg von zu Hause sein. In dem Sinne schon, ja.

Hast du dafür gebetet, Miss Schweiz zu werden?

Nein, nicht speziell. Ich versuche immer zu beten, in guten wie in schlechten Zeiten.

Das Video zum Interview

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(Interview: Yvonne Zurbrügg, Video: Debby Galka)

Carl tröstete weinende Whitney

Whitney Toyloy (19) tat sich schwer damit, ihre Krone abzugeben. Nachdem sie der Siegerin Linda Fäh gratuliert hatte, schluchzte sie los. «Linda ist eine gute Nachfolgerin, aber ich wäre so gerne weiter Miss geblieben», erklärte sie gegenüber 20 Minuten. Unternehmer Carl Hirschmann wartete im Publikum auf die Enttrohnte und liess sich schliesslich mit ihr zum Galadinner chauffieren – in seinem mattschwarzen Porsche Cayenne. Nach dem Essen verschwanden die beiden. Am Morgen danach stand der Porsche nicht vor dem Missen-Hotel beim Genfer Flughafen, sondern vor dem viel schickeren Mandarin Oriental in der Stadt.

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