Sittenwächter wollten Rekha Datta stoppen

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Zu sexy für die GleichstellungsbehördeSittenwächter wollten Rekha Datta stoppen

Wirbel um Rekha Datta: Die neue Kampagne der Vize-Miss sei zu sexy, befand die Gleichstellungsbehörde. Die Plakate werden trotzdem bald zu sehen sein – auch im Ausland.

David Cappellini
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David Cappellini

Im engen Lederoutfit posiert Vize-Miss-Schweiz Rekha Datta für die Kamera, lässt dabei ihren BH hervorblitzen und zupft verführerisch an ihrem Reissverschluss. Die sexy Bilder für das Auktionsportal Labuyla entstanden letzte Woche, nur kurz nachdem die indischstämmige Beauty den lukrativen Werbevertrag mit der Elektronik-Firma an Land gezogen hatte. Nun sorgen die Fotos für Wirbel – und sollten gar verboten werden: «Die Gleichstellungsbehörde befand sie für zu sexy», erklärt Datta.

Die Firma Labuyla wollte den Entscheid jedoch nicht akzeptieren, schliesslich sollte mit der Kampagne schweizweit gross aufgefahren werden. Nach langem Hin und Her mit der nächsthöheren Instanz wurde gestern nun bekannt: Die Bilder dürfen erscheinen. Datta freuts: «Eigentlich zeige ich ja nicht sehr viel Haut. Aber weniger ist halt mehr.» Die Kampagne rollt demnach definitiv am 5. Mai an – vorerst nur in der Schweiz. Doch ­Labuyla-PR-Frau Heike Bohmann verrät: «Danach werden die Datta-Bilder wohl auch im Ausland lanciert.»

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