Higgs-Daten als GitarrenriffsCern-Forscher machen plötzlich Heavy Metal
Die Entdeckung des Higgs-Bosons im Jahr 2012 war eine Sensation. Ein Physiker setzt diesem Ereignis ein ganz besonderes – musikalisches – Denkmal.
Physiker gelten vielen als biedere Typen. Dass dem nicht so ist, stellt nun Piotr Traczyk vom Cern unter Beweis: Der Teilchenphysiker hat die Detektordaten der Higgs-Entdeckung vom Juli 2012 in Musik umgesetzt. Genauer gesagt: in Heavy Metal.
Dafür wandelte er die physikalischen Werte in Noten um. Leere Stellen im Datensatz ergaben Pausen. Herausgekommen ist ein Stück für zwei Gitarren. Dazu komponierte Traczyk noch einen Schlagzeug- und Basspart – fertig.
Der Cern-Forscher liess es sich auch nicht nehmen, das Stück selbst einzuspielen. Doch damit der Besonderheiten nicht genug: Denn die E-Gitarre, die er im Video (siehe oben) spielt, ist ebenfalls keine Stangenware: Sie ist dekoriert mit Bildern des CMS-Detektors am Cern, mit dem Traczyk arbeitet; den Griff zieren Teilchenspuren aus dem Detektor.
So wandelten die Forscher die wissenschaftlichen Daten in Klänge um. (Video: Youtube/Cern)