Dieser Sonnenbrand tut schon beim Hinsehen weh

Publiziert

Rote Haut und BrandblasenDieser Sonnenbrand tut schon beim Hinsehen weh

Bei der aktuellen Wetterlage auf Sonnencreme zu verzichten, kann böse enden. Das erfuhr der Schotte Greg Binnie am eigenen Leib. Nun warnt er andere.

fee
von
fee

Krebsrote Haut, Brandblasen und Verbrennungen zweiten Grades – damit musste sich Greg Binnie aus Schottland nach einem Aufenthalt in der Sonne herumschlagen.

Der Grund: Der Gärtner aus Edinburgh hatte einen Tag lang – dazu noch im ärmellosen T-Shirt – im Freien gearbeitet und laut eigener Aussage vergessen, sich vorher mit Sonnencreme einzuschmieren.

Warnung vor den Höllenqualen

Binnie weiss, dass er sich damit nichts Gutes getan hat. Deshalb appelliert er auf Twitter nun an andere, es ihm bloss nicht gleichzutun. «Das ist mein voller Ernst, benutzt Sonnencreme! Ich habe Verbrennungen zweiten Grades nach einem Arbeitstag im Freien. Ich leide verdammt noch mal Höllenqualen.»

Dazu postet der 20-Jährige drei Bilder, die seine verbrannten Schultern zeigen:

Seine Message scheint anzukommen: Innerhalb weniger Tage wurde der Tweet 42'000-mal geteilt und mehrere 1000-mal kommentiert. Die einen wünschen Binnie einfach nur gute Besserung, andere raten ihm, zum Arzt zu gehen, und weisen darauf hin, wie gefährlich derartige Verbrennungen sind. Schliesslich können sie zu Hautkrebs führen (siehe Box).

Wie Sie sich mit einfachen Mitteln vor derartigen «Höllenqualen» schützen und was Sie tun können, wenn Sie sich trotz aller Vorsicht verbrennen, erfahren Sie in der Bildstrecke.

Hautkrebs

Weisser Hautkrebs ist in der Schweiz die häufigste Krebsart. Jährlich erkranken etwa 13'000 Menschen daran. Drei Viertel erhalten die Diagnose Basalzellkarzinom (oder Basaliom), ein Viertel hat ein Spinalzellkarzinom, auch Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom genannt.

An schwarzem Hautkrebs (Melanom, im Bild) – erkranken jährlich etwa 2000 Menschen in der Schweiz. Schwarzer Hautkrebs kann rasch wachsen und lebensbedrohlich werden. Pro Jahr sterben mehrere hundert Personen daran. (Bild: Keystone)

Deine Meinung zählt