Glatteis führt in Bayern zu Todesopfer

Livetickeraktualisiert vor 20 Stunden

Wetter Europa
Glatteis: Cargo-Boeing rutscht in Budapest von Rollbahn

Im Ticker erfährst du alles Wichtige zur Wetterlage in Europa.
Am Flughafen in Budapest ist am Dienstagmorgen eine Cargo-Boeing von der Rollbahn abgekommen.
Am Flughafen in Budapest ist am Dienstagmorgen eine Cargo-Boeing von der Rollbahn abgekommen.Christian Charisius/dpa



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13.01.2026

Di 13:47

Budapest: Cargo-Flugzeug rutscht von Rollfeld

Auch der Flughafen der ungarischen Hauptstadt Budapest musste den Betrieb am Dienstag vorübergehend einstellen. Grund dafür war Eisregen. Ab 10.25 Uhr wurden keine Starts und Landungen mehr zugelassen, wie der «Aerotelegraph» berichtet.

Bereits am Morgen kam es zu einem Zwischenfall am Flughafen von Budapest: Das Bugfahrwerk einer Boeing 777F von Ethiopian Cargo rutschte vom Rollfeld ins Gras. Der Frachter mit dem Kennzeichen ET-BAA blieb stecken. Die Umstände werden untersucht.

Am Dienstag rutschte eine Boeing 777F von Ethiopian Cargo aufgrund der vereisten Rollbahn ins Gras.20min/News-Scout

Seit 13 Uhr seien Starts und Landungen wieder möglich, heisst es auf der Website des Flughafens. Aufgrund der Wetterbedingungen kann es in den kommenden Stunden jedoch zu weiteren Verspätungen oder Annullierungen kommen. Ein News-Scout sagt gegen 14 Uhr: «Wir fliegen jetzt gleich los, mit fünf Stunden Verspätung!» (jar)

13.01.2026

Di 11:35

Flughafen Wien fährt Betrieb wieder hoch

Nachdem am Dienstagmorgen der Wiener Flughafen wegen Glatteis gesperrt werden musste, wird der Betrieb gegen Mittag wieder hochgefahren. Austrian Airlines rechnet laut ORF im Tagesverlauf mit weiteren Umleitungen und Streichungen. (jar)

13.01.2026

Di 09:42

Glatteis: Betrieb auf Airport Wien vorübergehend eingestellt

Auf dem Flughafen Wien ist der Betrieb witterungsbedingt vorläufig eingestellt worden. «Wir gehen davon aus, dass die Situation jedenfalls noch bis etwa 11 Uhr so anhalten wird», teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur APA mit. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports – etwa München, Frankfurt, Köln, Venedig – umgeleitet. Abflüge waren demnach verzögert. Der Austrian-Airlines-Flug von 10.40 Uhr ab Flughafen Zürich wurde annulliert, ist der Website zu entnehmen.

Auf dem Vorfeld, den Rollwegen und den Pisten hat sich laut Flughafen eine dicke Eisschicht gebildet, die unmittelbar nach der Enteisung sofort neu gefriert. Es werde intensiv daran gearbeitet, den Flugbetrieb so rasch wie möglich wieder zu ermöglichen, sagte der Sprecher. (DPA/jar)

09.01.2026

Fr 09:51

Situation in Frankreich

In Frankreich sind rund 380'000 Haushalte ohne Strom, nachdem Sturm Goretti in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes gezogen ist. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht zehn bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein.

In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und in der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Grossraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.

In der Bretagne brachen in der Nacht zehn bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein. Im Bild: der Hafen von Le Conquet.
In der Bretagne brachen in der Nacht zehn bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein. Im Bild: der Hafen von Le Conquet.AFP

09.01.2026

Fr 09:31

Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein

Der gesamte Schienenverkehr im Grossraum Hannover ist bis mindestens Freitagmittag eingestellt, teilte die Deutsche Bahn am Morgen mit.

Bremen in Norddeutschland: Nur wenige Menschen sind am Wintermorgen auf den Straßen unterwegs. Sturmtief Elli sorgt bundesweit für Beeinträchtigungen.
Bremen in Norddeutschland: Nur wenige Menschen sind am Wintermorgen auf den Straßen unterwegs. Sturmtief Elli sorgt bundesweit für Beeinträchtigungen. Sina Schuldt/dpa

Damit ist ein zentrales Drehkreuz betroffen, wie die «Bild» berichtet. Der Fernverkehr im Norden – auch zwischen Berlin und NRW sowie zwischen Berlin und Hamburg – ist derzeit nicht möglich. Die Deutsche Bahn versorge Fahrgäste vor Ort.

09.01.2026

Fr 09:03

Sturm Elli fordert zwei Todesopfer in Deutschland

In Bayern führte der Sturm Elli durch einen Autounfall zu zwei Toten, wie der «Focus» berichtet. Bei einem Frontalzusammenstoss zweier Autos sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei war eines der Autos auf der Strasse ins Schleudern geraten.

Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenspur, und es kam zum Zusammenstoss. Beide Fahrer erlitten tödliche Verletzungen. Die Strasse sei am Freitagmorgen noch gesperrt, die Einsatzkräfte seien vor Ort, erklärte die Polizei. Zunächst gab es keine weiteren Informationen zu dem Unfall.

09.01.2026

Fr 06:58

Wintersturm Elli bringt Schneechaos

Der Wintersturm Elli bringt Deutschland Eiseskälte, Glätte und so viel Schnee wie lange nicht. An vielen Stellen kann es extrem rutschig werden. Für weite Teile Norddeutschlands gelten Unwetterwarnungen, viele Schulen bleiben geschlossen. Autofahren kann bei diesen Wetterverhältnissen hochgefährlich sein.

In der Nacht kam es bereits zu ersten Unfällen aufgrund der Glätte. In Baden-Württemberg rutschte ein Bus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der örtlichen Polizei drei Menschen leicht. Etwa zwei Dutzend Lastwagen fuhren sich auf der schneebedeckten Autobahn 7 im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen fest. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der Nacht unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) zum Freischleppen aus.

Martin Schutt/dpa

09.01.2026

Fr 06:53

Seltene rote Warnung in Grossbritannien

Das britische Wetteramt Met Office hat am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine seltene rote Wetterwarnung für Cornwall herausgegeben und die Bewohner aufgefordert, «drinnen zu bleiben», während weite Teile des übrigen Grossbritanniens wegen starken Schneefalls in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

Im Südwesten Englands werden durch Sturm Goretti «aussergewöhnlich starke» Winde erwartet. Alle Menschen in Cornwall wurden angewiesen, zwischen 16.00 und 23.00 Uhr nicht nach draussen zu gehen.

Das Met Office warnte, die «gewaltsamen Böen» könnten möglicherweise zwei bis drei Stunden anhalten. «Sich bei starkem Wind im Freien aufzuhalten, erhöht das Risiko für Verletzungen. Bleiben Sie nach Möglichkeit in Innenräumen», fügte es hinzu und ergänzte: «Vermeiden Sie Fahrten auf der Strasse bei potenziell gefährlichen Bedingungen.» Ausserdem sollten Bewohner der betroffenen Gebiete Taschenlampen und Batterien sowie eine Powerbank für Mobiltelefone und andere wichtige Dinge bereitlegen, falls es zu Stromausfällen kommt.

In der Warnung heisst es laut der «Daily Mail», man müsse mit Schäden an Gebäuden und Wohnhäusern, sehr hohen Wellen, umherfliegenden Trümmern mit «Lebensgefahr», Stromausfällen sowie Störungen im Verkehr rechnen. (jar)

08.01.2026

Do 16:40

Ein Toter durch starke Schnee- und Regenfälle in Albanien

Durch starke Schnee- und Regenfälle ist in Albanien ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde ein 54-jähriger Mann, der von Wassermassen mitgerissen worden war, tot in einem Bewässerungskanal in der Hafenstadt Durres gefunden. Am Stadtrand von Durres mussten zudem 500 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, nachdem ein nahegelegener Fluss über die Ufer getreten war.

Weiter südlich trat auch der Fluss Vjosa über die Ufer. Auch für Teile der Ortschaft Novosela wurde daher eine Evakuierungsanordnung erlassen. Die starken Niederschläge lösten nach Angaben der Polizei auch Erdrutsche aus. In mehreren Teilen Albaniens waren demnach Strassen blockiert.

Auch in anderen Balkanländern lösten die tagelangen Schnee- und Regenfälle Überschwemmungen aus. Evakuierungen gab es auch in Serbien, im Kosovo, in Nordmazedonien und Montenegro. In einigen Städten im Westen Serbiens gibt es seit einem Schneesturm vor mehreren Tagen keinen Strom. In Bosniens Hauptstadt Sarajevo war in dieser Woche bereits eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. (AFP)

08.01.2026

Do 16:06

Deutschland: Bundesländer setzen Schulpflicht aus

Am Freitag droht im Norden Deutschlands eine Extrem-Wetterlage mit Eis, starkem Schneefall, Schneeverwehungen und schlechter Sicht. In Hamburg, Bremen und Brandenburg wird die Schulpflicht deshalb ausgesetzt, berichtet der «Tagesspiegel».

Brandenburg teilte am Donnerstag mit: «Eltern entscheiden unter Berücksichtigung der örtlichen Witterungsbedingungen, ob sie ihre Kinder am Unterricht teilnehmen lassen.» Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch teilte mit, in Berlin werde man mit der Situation ebenfalls so umgehen.

08.01.2026

Do 13:04

Chaos im ÖV

Neben dem Strassen- war auch der Nah- und Regionalverkehr, insbesondere in Teilen Norddeutschlands, bereits am Donnerstag erheblich betroffen. In Hamburg gab es witterungsbedingte Ausfälle oder Störungen bei den S- und U-Bahnen sowie im Busverkehr, wie die Betreiber mitteilten. Nach Angaben der Hamburger S-Bahn waren alle Strecken betroffen, die Linien sollten teilweise auf einen 20-Minuten-Takt umgestellt oder verkürzt werden.

Eine Schneefräse bläst auf dem Flughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» den Schnee von einer Rollbahn.
Eine Schneefräse bläst auf dem Flughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» den Schnee von einer Rollbahn. Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Wie der Tagesspiegel schreibt, drohen am Flughafen BER in der deutschen Hauptstadt Berlin starke Verspätungen und Flugstreichungen. So müssen etwa 365 Hektar Fläche geräumt und Flugzeuge enteist werden.

08.01.2026

Do 12:58

Präsenzunterricht an allen Schulen in Hamburg und Bremen abgesagt

In mehreren deutschen Bundesländern bereiteten sich auch die Behörden auf die Schneefront vor. Die Schulbehörden in Hamburg und Bremen sagten am Donnerstag bereits den Präsenzunterricht für Freitag an allen Schulen ab. Dies geschehe «aufgrund der angekündigten extremen Wetterlage», teilte die Bremer Schulbehörde mit. Es werde auf Distanzunterricht umgestellt. Auch in Hamburg sollte es «wenn möglich» Onlineunterricht geben. Auch eine Notbetreuung wird nach Behördenangaben angeboten. (AFP)

In Hamburg hat es in den vergangenen Tagen viel geschneit.
In Hamburg hat es in den vergangenen Tagen viel geschneit.Bodo Marks/dpa

08.01.2026

Do 12:57

Glätteunfall fordert Todesopfer

Bei Gehrde in Niedersachsen starb am Donnerstagmorgen ein Autofahrer, als er nach Polizeiangaben aufgrund von Glätte auf einer Bundesstrasse die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen einen Baum prallte. Glättebedingte Unfälle gab es auch in vielen anderen Bundesländern. In Thüringen etwa war die Autobahn 73 nach einer Kollision zwischen drei Autos bei Schleusingen halbseitig gesperrt, wie die Polizei mitteilte. (AFP)

Sturmtief Elli bringt viel Schnee in Deutschland. Die Strassenverhältnisse sind teils prekär.
Sturmtief Elli bringt viel Schnee in Deutschland. Die Strassenverhältnisse sind teils prekär.Sebastian Willnow/dpa

08.01.2026

Do 12:57

Sturmtief Elli hat Deutschland im Griff

Schuld an der Wetterlage ist nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts das Sturmtief «Elli», das sich mit einer Warmfront von Südwesten her nähert und Niederschläge in Form von Schnee und Regen bringt. Zunächst werden am Donnerstag nur eher leichte Schneefälle erwartet, im Süden Regen oder gefrierender Regen. Am Freitag soll es stürmischer werden. Vor allem im Norden und Osten erwarten die Meteorologen dann massivere Schneefälle, in Kombination mit Sturmböen dann auch Schneeverwehungen. (AFP)

29.01.2025

Mi 15:49

Wieder Regen: Nordwestfrankreich ächzt unter Wassermassen

Drei aufeinanderfolgende Tiefdruckgebiete bescheren dem Nordwesten Frankreichs Hochwasser und Überschwemmungen. In Redon sollten Schulen Medienberichten zufolge bis Freitag geschlossen bleiben. 1700 Menschen wurden in dem Ort sicherheitshalber aus ihren Häusern geholt, wie der Sender BFMTV berichtete. Die Bahn setzte den Verkehr auf einigen Regionallinien aus. Zwischen Nantes und Rennes sollen die Züge erst wieder am Samstag anrollen.

Heftig ist die Lage in Rennes, wo an der Messstation Rennes-Saint-Jacques mit mindestens 178 Millimetern – so viel Regen wie noch nie im Januar – verzeichnet wurde.
Heftig ist die Lage in Rennes, wo an der Messstation Rennes-Saint-Jacques mit mindestens 178 Millimetern – so viel Regen wie noch nie im Januar – verzeichnet wurde.AFP

Heftig ist die Lage in Rennes, wo an der Messstation Rennes-Saint-Jacques mit mindestens 178 Millimetern so viel Regen wie noch nie im Januar verzeichnet wurde, seit die Station 1944 in den Dienst ging. Seit Anfang des Monats fiel dreimal so viel Regen wie durchschnittlich sonst im Januar, teilte Frankreichs Wetterdienst Météo France mit. In den drei Départements Morbihan, Ille-et-Vilaine und Loire-Atlantique herrschte die höchste Warnstufe Rot für Hochwasser. (dpa)

24.01.2025

Fr 15:27

«Ein beispielloser Zustand»

In Irland haben 725'000 Haushalte keinen Strom. In Nordirland sind es 240'000. Das bedeutet, dass derzeit knapp eine Million Haushalte und Unternehmen auf der ganzen Insel ohne Strom sind, wie die «Irish Times» berichtet. «Ein beispielloser Zustand», fügt sie an.

24.01.2025

Fr 15:07

«Historisch»: Sturm Éowyn wütet in Irland und Grossbritannien

Umgestürzte Bäume und Strassenschilder, kein Strom, kein Flug- und Bahnverkehr: Der Sturm Éowyn hat das öffentliche Leben in Irland und Teilen von Grossbritannien zeitweise zum Erliegen gebracht. Der neue irische Regierungschef Micheál Martin rief die Bevölkerung dazu auf, in Sicherheit und zu Hause zu bleiben. «Es ist ein historischer Sturm», schrieb er einen Tag nach seiner Wahl auf der Plattform X.

Auf der gesamten irischen Insel waren am Freitag knapp eine Million Gebäude ohne Strom, in weiten Teilen des Landes galt die höchste Alarmstufe Rot. Erst am Mittag deutete sich etwas Entspannung an. Liz Coleman vom irischen Wetterdienst Met Éireann warnte aber beim Sender RTÉ: «Wir sind noch nicht durch.» Es sei weiterhin grosse Vorsicht geboten.

Ein grosser Internetanbieter meldete den Teilausfall des Netzes. Es wurden Windböen mit einer Geschwindigkeit von 183 Kilometern pro Stunde gemessen – höher war der Wert in Irland nie seit Beginn der Datenerfassung. (DPA)

24.01.2025

Fr 13:33

Eowyn hinterlässt Chaos und Zerstörung

Der Sturm bewegt sich weiter nach Norden und der Süden Irlands kann etwas aufatmen. Allerdings hinterlässt Eowyn dort, wo er durch ist, Chaos und Zerstörung.

Mehrere Strassen sind wegen umgefallenen Bäumen oder Leitungsmasten gesperrt.

In Dublin selbst war der öffentliche Verkehr während des Sturms ausgefallen. Nun nehmen einzelne Linien ihre Arbeit wieder auf, aber längst nicht alle. Wie die «Irish Times schreibt», bleiben eine ganze Reihe Linien weiterhin geschlossen.

24.01.2025

Fr 11:22

Auch Grossbritannien von starken Winden betroffen

Auch in Grossbritannien tobt der Eowyn-Sturm. Aufnahmen zeigen, wie er das Wasser vor den Küsten aufbraust, und wie die Menschen mit dem heftigen Wind kämpfen.

24.01.2025

Fr 11:03

«Wir sind jetzt im Auge des Sturms»

Ein heftiger Wintersturm hat in Irland, Nordirland und Schottland das öffentliche Leben teils lahmgelegt. Hunderttausende Menschen waren am Freitag ohne Strom. Schulen wurden geschlossen, der Zugverkehr ausgesetzt und Hunderte Flüge gestrichen. Aus Irland wurden Windböen von 183 Kilometern pro Stunde gemeldet – die stärksten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

«Bitte bleiben Sie einfach zu Hause, wenn Sie können», mahnte die nordirische Regierungschefin Michelle O’Neill im Sender BBC Radio Ulster. «Wir sind jetzt im Auge des Sturms. Wir sind in der Phase der Alarmstufe Rot.» Auch der schottische Regierungschef John Swinney appellierte an die Bevölkerung, auf Reisen zu verzichten. Das Parlament in Edinburgh schloss seine Pforten. (DPA)

24.01.2025

Fr 09:29

715'000 Unternehmen und Haushalte ohne Strom

Mindestens 715'000 Haushalte und Unternehmen in der Republik sind derzeit ohne Strom, wie der ESB, Irlands grösster Elektrizitätsanbieter, bestätigt hat.

«Die extremen, schädlichen und zerstörerischen Winde des Sturms Eowyn haben weiterhin weitreichende und umfangreiche Schäden am Stromnetz im ganzen Land verursacht. Über 715'000 Haushalte, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen sind ohne Strom», hiess es in einem Statement, das die «Irish Times» zitiert.

«Da die Windwarnungen des Met-Éireann-Status ‹Rot› und ‹Orange› für das gesamte Land bis zum späten Nachmittag in Kraft bleiben, ist im Laufe des Tages mit weiteren Stromausfällen zu rechnen, da der Sturm nach Norden zieht», hiess es weiter.

Aus unserer Erfahrung mit früheren schweren Unwettern und aufgrund der Schwere des Sturms Éowyn gehe der ESB davon aus, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung einige Tage dauern wird.

24.01.2025

Fr 08:42

Bombenzyklon: Mehr als 560'000 Gebäude ohne Strom

Der «Bombenzyklon» Eowyn wütet mit Rekordwindgeschwindigkeiten in Irland und Teilen Grossbritanniens. In Irland seien mehr als 560'000 Gebäude ohne Strom, meldeten irische Medien am Freitagmorgen. In der Hafenstadt Foynes wurden Windböen mit einer Geschwindigkeit von 183 Kilometern pro Stunde gemessen – höher war der Wert nie seit Beginn der Datenerfassung. Am Flughafen Dublin wurden über 200 Flüge gestrichen, in weiten Teilen des Landes steht auch der Bahnverkehr still.

Für die Republik Irland gilt landesweit weiterhin die höchste Warnstufe Rot. Auch heftiger Regen könnte örtlich zu Überschwemmungen führen. Der Wetterdienst Met Éireann warnte, der Sturm werde noch stärker.

Screenshot X

In Grossbritannien sind vor allem Nordirland und Teile Schottlands von dem Sturm betroffen. Auch hier gilt laut dem britischen Wetterdienst Met Office für Freitag die höchste Warnstufe Rot. Im Tagesverlauf wird auch heftiger Regen und teilweise Schnee erwartet. Der Sturm soll bis in die Abendstunden andauern.

In Nordirland wurden vorsorglich alle Schulen angewiesen, am Freitag geschlossen zu bleiben. Der öffentliche Verkehr wurde gestoppt, der Flughafen Belfast kündigte Störungen im Flugverkehr an, viele Flüge seien gestrichen worden. (DPA)

24.01.2025

Fr 08:24

Irland steht ein stürmischer Tag bevor

In Irland gilt am Freitag seit 2 Uhr Morgens bis 22 Uhr landesweit Alarmstufe Rot. Der scheidende irische Premier Simon Harris warnte vor extremer Lebensgefahr. «Sie müssen aufpassen. Reisen Sie nicht. Gehen Sie nicht in Küstennähe», warnte der Politiker.

Die «Irish Times» erklärt in einer Karte, welche Region zu welcher Zeit am härtesten getroffen wird.

Screenshot X

Währenddessen werden auf Social Media die ersten Videos geteilt. Auf den Aufnahmen sind heftige Winde und mancherorts sogar Überschwemmungen zu sehen.

15.01.2025

Mi 10:56

Verspätungen am Flughafen Stuttgart

Gefrierender Regen hat am Morgen den Betrieb am Stuttgarter Flughafen beeinträchtigt. Zeitweise war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, da der Winterdienst auf der Landebahn im Einsatz war. Das hatte Folgen für die Starts, hier gab es einer Sprecherin zufolge grosse Verspätungen.

Zwei Maschinen, die in Stuttgart landen wollten, seien auf andere Flughäfen ausgewichen. Eine landete in Nürnberg und eine am Baden-Airport bei Karlsruhe.

In der Nacht sowie am frühen Morgen rutschten Autos auch im Sauerland in Nordrhein-Westfalen, etwa in andere parkende Wagen oder auch mal gegen eine Laterne, wie ein Sprecher der Polizei berichtete. Besonders hohe Schäden oder Verletzte habe es hier aber bislang nicht gegeben. (dpa)

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