Winkel ZHDarum grasen drei Wasserbüffel im Seebner Seeli
Drei Wasserbüffel leben seit Freitag im Naturschutzgebiet um das Seebner Seeli. Die Tiere werden zur Pflege und Aufwertung des Schutzgebietes eingesetzt.
Darum gehts
- Drei Wasserbüffel sind am Freitag auf der Weide beim Seebner-See angekommen.
- Der Natur- und Vogelschutzverein Winkel-Rüti setzt diese zur Pflege und Aufwertung des Schutzgebietes ein.
- Bereits zum dritten Mal werden Wasserbüffel in der Gemeinde Winkel eingesetzt.
Bereits das dritte Jahr bietet das Gebiet beim Seebner Seeli Wasserbüffeln ein neues Zuhause. Die Tiere erfüllen einen wichtigen Zweck: Sie sind hier, um die Vegetation des Moors in Schach zu halten. Zahlreiche Tiere, die sich im Gebiet um das Seeli angesiedelt haben – etwa Singvögel, Laubfrösche und Kreuzkröten – danken es ihnen.
Laut Rüti Werner, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Winkel-Rüti, haben die Tiere den Transport gut überstanden und kühlten sich gleich nach der Ankunft am Freitag im See ab. «Den drei Damen geht es wunderbar, sie können baden und haben einen Haufen Gras.»
Lokale Attraktion
Das Gebiet sei vor vier Jahren aufgewertet worden und der See ausgebaggert worden. Dieses müsse man jetzt entsprechend pflegen: «Wir wollen das nicht maschinell machen und sind daher auf die Wasserbüffel gestossen», sagt Loosli. Da die Büffel Wasser, Schilf und Weide lieben würden, passe es perfekt. Auch die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher seien durchaus positiv: «Ich wurde dauernd angefragt, wann die Büffel wieder kommen würden», so Loosli. Valvince, Ladyblack und Granita, wie die Jungtiere heissen, seien eine lokale Attraktion.
Die Tiere stammen vom Riedenholzhof in Seebach und werden von Bauer Sepp Küchler jeweils zur Verfügung gestellt. «Wir bringen jeweils drei Jungtiere, die bis Spätherbst auf der Weide bleiben», erklärt Küchler. Der Bauer habe über 100 Tiere auf seinem Hof und kenne sich dementsprechend mit Wasserbüffeln aus: «Die sind relativ anspruchslos, was die Fütterung betrifft und für die Tiere ist eine solche Weide mit Teich eine Wohltat.» Ausserdem sei die Beherbergung des Gebiets mit den Büffeln billiger, als wenn jemand mühsam das Feld mähen müsste.
