BeachvolleyballEin Schwestern-Duo für eine Olympia-Medaille?
Die Berner Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Dépré bilden ein Team. Die Beachvolleyball-Hoffnungen wollen an der nächsten WM und den Olympischen Spielen erfolgreich sein.
Darum gehts
- Anouk und Zoé Vergé-Dépré treten zukünftig als Beachvolleyball-Team gemeinsam an.
- Beide brauchten neue Partnerinnen, nun geht es als Schwester-Duo weiter.
- Ihr Fernziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.
Anouk Vergé-Dépré und ihre jüngere Schwester Zoé werden in Zukunft gemeinsam auf dem Beachvolleyball-Court stehen. Bisher waren die beiden Konkurrentinnen, nun treten sie unter dem Namen Anouk/Zoé an.
«Eine Option war dies schon länger, doch erst in den letzten Wochen wurde die Idee konkret. Dieses Jahr als direkte Konkurrentinnen hat uns noch stärker zusammengeschweisst und uns darin bestärkt, dass es als Team funktionieren kann, ohne unsere Schwesternbeziehung zu gefährden», sagt die 31-Jährige Anouk in einer Medienmitteilung.
Anouk und ihre bisherige Partnerin Joana Mäder hatten bereits Mitte August beschlossen, getrennte Wege zu gehen. Zoés bisherige Partnerin Esmée Böbner erklärte Ende August ihren Rücktritt vom Spitzensport. «Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich freue mich, dürfen wir uns diesen Traum erfüllen und in Zukunft für dieselben Ziele brennen», hält Zoé fest.
Anouk und Zoé Vergé-Dépré wollen an Olympia
Im November wollen die beiden mit dem Training beginnen. Das Fernziel steht bereits fest: Olympia 2028 in Los Angeles. Dazu kommt die WM im nächsten November in Australien.
Auch der Leiter Leistungssport von Swiss Volley, Sebastian Beck, kommt zu Wort: ««Wir haben in diversen Gesprächen und Auslegeordnungen herausgefunden, dass beide Spielerinnen für diese Kombination brennen und sich auch bezüglich der Positionen sehr klar einig sind.» Wer das Duo coachen soll, steht aktuell noch nicht fest. Das soll jedoch in den kommenden Wochen geklärt werden.
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Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.
