Liveticker: Karin Keller-Sutter informiert zu Blatten

Livetickeraktualisiert am Freitag, 30. Mai, 2025

Medienkonferenz
Keller-Sutter: «Die ganze Schweiz ist mit Ihnen»

Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter ist verfrüht von ihrer Irland-Reise zurückgekehrt, um nach Blatten (VS) zu reisen. Die Medienkonferenz mit dem Führungsstab im Replay.
Die Medienkonferenz mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter in Ferden im Lötschental im Livestream.20 Minuten

Darum gehts

  • Das Dorf Blatten im Kanton Wallis wurde durch einen Bergsturz fast vollständig verschüttet.
  • Die Geröllmassen haben die Lonza abgeschnitten – das Wasser staut sich jetzt hinter dem Schutt-Damm und läuft derzeit langsam ab.
  • Sollte der Damm brechen, droht auch für die talabwärts gelegenen Dörfer Gefahr durch die Wasser- und Geröllmassen.
  • Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hat sich am Freitag vor Ort in Blatten ein Bild der Katastrophe gemacht.
  • Um 16 Uhr hat die Bundesrätin gemeinsam mit dem Führungsstab eine Medienkonferenz im Nachbardorf Ferden abgehalten.


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Die wichtigsten Updates aus Blatten und dem Lötschental findest du in unserem Liveticker.

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30.05.2025

Fr 18:00

Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter im Interview

Im Interview mit 20 Minuten erklärt die Bundespräsidentin, dass der Aufklärungsflug ihr «sehr nahe» gegangen sei: «Das Ausmass der Schäden ist wirklich gigantisch – der Schutt liegt wie eine braune Betondecke über allem», erklärt Keller-Sutter. «Bei anderen Katastrophen hat man manchmal noch einen Kirchenturm aus den Trümmern herausragen sehen – hier ist alles zerstört, ausser die Häuser im neueren Ortsteil, die jetzt überschwemmt sind.»
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter im Interview mit 20 Minuten.20min/Flurin Pestalozzi
Mit Blick auf die klammen Bundesfinanzen betont Keller-Sutter, dass Blatten dennoch auf die Unterstützung des Bundes zählen könne: «Der Bund ist in der Lage in einem ausserordentlichen Ereignis helfen zu können – heute ist aber noch unklar, in welchem Ausmass oder in welcher Form diese Hilfe geleistet wird.»

30.05.2025

Fr 17:30

Die Medienkonferenz in der Zusammenfassung

Der Führungsstab und Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter informierten um 16 Uhr.

Anwesend waren Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter, die Staatsräte Stéphane Ganzer und Franziska Biner, Christian Studer von der Dienststelle für Naturgefahren, Matthias Bellwald, der Gemeindepräsident von Blatten, Divisionär Droz von der Armee sowie Matthias Ebener, Sprecher des Regionalen Führungsstabs im Lötschental.

«Ground Zero für Blatten»

Gemeindepräsident Bellwald startete: «Meinen Dank vorweg, dass Ihnen Blatten und das Lötschental am Herzen liegt und ihr alle mit uns diese Schicksalstage und die Zukunft mitträgt.» Vorgestern sei die Geschichte von Blatten «wie wegradiert, ausgelöscht, vernichtet worden – wir sagen ‹in Grund und Bode gstampfed› in unserem Dialekt.» Die Menschen hätten ihr Hab und Gut verloren, ausser das, was sie gerade am Leib getragen hätten. Ganze Existenzen seien ausgelöscht worden.
Gemeindepräsident Matthias Bellwald ist sicher: «Wir wollen Blatten neu aufbauen – ein Lötschental ohne Blatten ist nicht denkbar.»
Gemeindepräsident Matthias Bellwald ist sicher: «Wir wollen Blatten neu aufbauen – ein Lötschental ohne Blatten ist nicht denkbar.»20min/Flurin Pestalozzi
«Die Traditionen, mit den schönen Uniformen, welche wir stolz an Fronleichnam und den Prozessionen in und ums Dorf trugen, die Erinnerungen festgehalten in unzähligen Büchern, Fotoalben, Dokumentationen – alles ist weg, was nicht in einer Cloud gespeichert ist», sagte der sichtlich emotionale Gemeindepräsident. «Kurzum: Ground Zero für Blatten.»

Das alte Blatten könne man nicht mehr aufstellen, man wolle ein neues aufbauen. Wo, das könne er noch nicht sagen. «Ein Lötschental ohne Blatten ist nicht denkbar», so Bellwald. Eine Arbeitsgruppe «Neues Blatten» werde geschaffen, in der alle vier Talgemeinden vertreten seien.

Wassergerinne stimmt optimistisch

Christian Studer von der Dienststelle für Naturgefahren informierte über den aktuellen Stand. Am Vormittag habe man mit Fachspezialisten einen Aufklärungs-Flug unternommen. «Dabei hat sich bestätigt, dass diese Gefährdung von weiteren Sturzereignissen und Murgängen vonseiten Kleines Nesthorn, wie auch die Instabilitäten auf der Seite Weissenried da sind.»

Trotz des fehlenden Überlaufs beim See zeichne sich bereits ein erstes Gerinne ab. Dies stimme optimistisch, dass «sich das Wasser einen guten Weg in die noch offene Lonza sucht.» Man habe die Zeit genutzt, Drucksonden beim See, eine Webcam zur Überwachung des Schuttkörpers und einen Pegelmesser in Wiler zu installieren.
Trotz des fehlenden Überlaufs beim See zeichne sich bereits ein erstes Gerinne ab. Dies stimme optimistisch, dass «sich das Wasser einen guten Weg in die noch offene Lonza sucht.»
Trotz des fehlenden Überlaufs beim See zeichne sich bereits ein erstes Gerinne ab. Dies stimme optimistisch, dass «sich das Wasser einen guten Weg in die noch offene Lonza sucht.»AFP/Fabrice Coffrini
Das Volumen des Schuttkörpers betrage rund neun Millionen Kubikmeter. Gemäss den Szenarien rechne man «nicht mit etwas Gröberem». Für das Schwemmgut im See werde eine Schwemmholzrückhaltesperre erstellt. Seit Freitagmittag sei der erste Hochpunkt überflossen, nun komme es zum Überlaufen des Sees. «Das ist sicher eine wesentliche Information, die wir uns in den nächsten Stunden erhoffen und die uns helfen wird, die Szenarien einzugrenzen.»

«Die ganze Schweiz ist mit Ihnen»

Staatsrat Stéphane Ganzer teilte mit, dass eine Evakuierung für Gampel-Steg derzeit nicht vorgesehen sei: «Für Gampel-Steg entwickelt sich die Lage positiv. Aber wir bleiben vorsichtig.»
Bundespräsidentin Keller-Sutter machte den Abschluss: «Man begreift das Ausmass der Katastrophe erst, wenn man das mit eigenen Augen vor Ort sieht.» Sie sei dankbar gewesen, den Aufklärungs-Flug machen zu können. «Es ist niederschmetternd. Und leider ist die Gefahr noch nicht gebannt.»
An der Medienkonferenz in Ferden betont Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter: «Die ganze Schweiz ist mit Ihnen.» Der Bundesrat habe die Pflicht, den Betroffenen das Leben im Lötschental wieder zu ermöglichen, wie sie es sich gewohnt sind.
An der Medienkonferenz in Ferden betont Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter: «Die ganze Schweiz ist mit Ihnen.» Der Bundesrat habe die Pflicht, den Betroffenen das Leben im Lötschental wieder zu ermöglichen, wie sie es sich gewohnt sind.20min/Flurin Pestalozzi
Und weiter: «Was hier geleistet worden ist und geleistet wird – von lokalen Behörden und Bevölkerung – ist ein starker Beleg für unseren Schweizer Gemeinsinn.» Zuletzt richtete sie ihre Worte an die Betroffenen: «Die ganze Schweiz ist mit Ihnen», versicherte die Bundespräsidentin.

30.05.2025

Fr 16:46

Die Medienkonferenz ist beendet

Mit der Beantwortung dieser Fragen ist die Medienkonferenz beendet. Jetzt wird Bundespräsidentin Keller-Sutter noch die Gemeindepräsidenten des Lötschentals treffen. Danach kehrt die Bundesrätin nach Bern zurück. Hier folgt in Kürze eine Zusammenfassung.

30.05.2025

Fr 16:43

Wird weiter nach der vermissten Person gesucht?

«Wir haben heute Nachmittag bei den Fachspezialisten nachgefragt», erklärt Studer. Man warte noch auf ein finales «Go», sei jedoch optimistisch, dass die Suche fortgesetzt werden könne.

«Es ist mir schon ein Anliegen», sagt auch Bellwald. Er hoffe, dass man die Suche rasch fortsetzen könne.

30.05.2025

Fr 16:39

Was brauchen die Anwohner aus Blatten?

Ein Journalist will wissen, wie man die Blattnerinnen und Blattner unterstützen könne.

Gemeindepräsident Bellwald sagt, dass es genau um das ginge, was Bundespräsidentin Keller-Sutter bereits gesagt habe. «Die Aussage, dass wir nicht alleine sind.» Auch das Versprechen nach Unterstützung und die Solidarität, die man spüre, würden helfen. In einem ersten Schritt brauche man wohl «in grossem» Umfang finanzielle Mittel.

30.05.2025

Fr 16:36

Keller-Sutter: «Ich kann Ihnen die Unterstützung des Bundes zusichern»

«Was ich ihnen sagen kann, ist, dass der Bund sich sicherlich finanziell engagieren wird. Bundesrat Rösti wird an der nächsten Sitzung eine grobe Auslegeordnung vornehmen.»

Zunächst gehe es aber darum, die Lage zu stabilisieren und zu sichern und die Räumungsarbeiten in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig betont Keller-Sutter: «Ich kann Ihnen die Unterstützung des Bundes zusichern.»

30.05.2025

Fr 16:35

«Die ganze Schweiz ist mit Ihnen»

Karin Keller-Sutter macht den Abschluss. «Ich bin heute ins Lötschental gekommen, um mir hier persönlich ein Bild der Lage zu machen. Vor allem aber bin ich gekommen, um zu danken, und den Lötschertalerinnen und Lötschtaler zu versichern, dass sie nicht alleine sind.»

Es sei unbeschreiblich: «Man begreift das Ausmass der Katastrophe erst, wenn man das mit eigenen Augen vor Ort sieht.» Sie sei dankbar gewesen, den Aufklärungs-Flug machen zu können. «Es ist niederschmetternd. Und leider ist die Gefahr noch nicht gebannt», so die Bundespräsidentin.

Dank der engen Beobachtung des Bergs und der vorausschauenden Evakuationen habe noch Schlimmeres verhindert werden können, sagt sie.

Sie kommt auf die Schweizer Solidarität zu sprechen: «Man steht zusammen, wenn Gefahr droht, man hilft sich, man stützt sich.» Es sei auch ein Beleg dafür, «was wir können»: «Man analysiert Gefahren mit schweizerischer Präzision.» Man habe zwar die Katastrophe nicht verhindern können. «Aber wir dürfen alle dankbar sein, dass wir in einem Land leben, das solche Geschehnisse bewältigen kann.»

«Was hier geleistet worden ist und geleistet wird – von lokalen Behörden und Bevölkerung – ist ein starker Beleg für unseren Schweizer Gemeinsinn.»
«Die ganze Schweiz ist mit Ihnen», versichert Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lötschentals und insbesondere von Blatten.
«Die ganze Schweiz ist mit Ihnen», versichert Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lötschentals und insbesondere von Blatten.20min/Flurin Pestalozzi
«In einer solchen Lage ist es eine Selbstverständlichkeit, dass alle Bundesbehörden zusammenstehen. Ich weiss, dass das für jene, die ihr Hab und Gut verloren haben, nur ein schwacher Trost ist.» Es sei schlimm, seine Heimat zu verlieren. Es sei auch für diejenigen schlimm, die abwarten müssten, ob die Katastrophe auch sie erreiche. «Wir haben die Pflicht, ihnen das Leben im Lötschental wieder zu ermöglichen, wie sie es sich gewohnt sind.»

«Die ganze Schweiz ist mit Ihnen», versichert Keller-Sutter. Die Menschen in Blatten hätten einen schweren Schicksalsschlag erlebt.

Auch die Menschen in Irland seien tief betroffen gewesen. «Sie haben mich gebeten, den Menschen im Lötschental ihr Mitgefühl auszudrücken.»

«Der Bundesrat steht an ihrer Seite und dankt allen, die in diesen Tagen im Lötschental ihren Dienst leisten.»

30.05.2025

Fr 16:26

«Wir werden finanzielle Hilfen brauchen»

«Es ist nach wie vor dieselbe Situation wie gestern: Seit 48 Stunden ist die Katastrophe passiert und wir arbeiten weiterhin daran, die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten», sagt die sichtlich betroffene Staatsrätin Franziska Biner.

Die Solidarität, die man nun spüre, brauche es auch längerfristig. «Wir werden finanzielle Hilfen brauchen», so Biner. Man könne eine solche Katastrophe nicht alleine stemmen. Die gesetzlichen Grundlagen seien gewährleistet, man könne in solchen Situationen sehr leicht Geld sprechen.

Die Beteiligung der Bevölkerung bei Spendenaktionen – auch an die Gemeinden – sei sehr gewünscht. «Wir brauchen auch die Hilfe des Bundes, deshalb schätze ich sehr, dass die Bundespräsidentin und Finanzministerin hier ist», so Biner.

30.05.2025

Fr 16:23

Derzeit keine Evakuierung für Gampel-Steg vorgesehen

Staatsrat Stéphane Ganzer bedankt sich bei allen, die unterstützen. «Die Sicherheit für die Einsatzkräfte hat sich heute nicht verbessert», erklärt er. Deshalb könne man noch kein Personal in die Zone schicken.

Eine Evakuierung für Gampel-Steg sei derzeit aber nicht vorgesehen: «Für Gampel-Steg entwickelt sich die Lage positiv. Aber wir bleiben vorsichtig.»

30.05.2025

Fr 16:23

Bevölkerung solidarisch

«Die Armee ist bereit», betont Divisionär Droz. Obwohl Blatten eine zerstörte Region sei, bleibe die Bevölkerung solidarisch. Gegenwärtig sei die Gefahr aber noch zu gross, um auf dem Schuttkegel mit den Aufräumarbeiten anzufangen.

30.05.2025

Fr 16:16

Wasser sucht sich Weg

Christian Studer von der Dienststelle Naturgefahren erklärt die aktuelle Lage. Bei Analysen habe sich bestätigt, dass die Gefährdung von Murgängen beim kleinen Nesthorn weiterhin bestünden.

Beim Staudamm zeichne sich ein erstes Gerinne ab, dies stimme optimistisch, «dass das Wasser sich einen guten Weg in die noch offene Lonza sucht». Man habe nun Drucksonden beim See installiert und einen Pegelmesser in Wiler angebracht.

Die Schuttmenge beläuft sich auf rund neun Millionen Kubikmeter. Wegen des Schwemmholzes im Stausee, werde jetzt eine Schwemmholz-Sperre eingerichtet.

Seit etwa heute Mittag habe der See begonnen, zu überlaufen. «Das ist sicher eine wesentliche Information, die wir uns in den nächsten Stunden erhoffen und die uns helfen wird, die Szenarien einzugrenzen.»

«Wir sind jetzt in diesem Zeitfenster, in dem es zum Überlaufen des Sees kommt – wir werden bald sehen, welchen Weg sich die Lonza bahnt. Wir sind dabei, diesen Prozess intensiv zu beobachten, um dann sehr schnell reagieren zu können.»

30.05.2025

Fr 16:13

Gemeindepräsident Mathias Bellwald: «Lötschental ohne Blatten ist nicht denkbar»

«Die Kernbotschaft kann sein, das alte Blatten können wir nicht mehr aufstellen. Wir wollen Blatten neu aufbauen – wo, das kann ich Ihnen nicht sagen», so Bellwald.

Man habe weitere grosse Herausforderungen vor sich. Ganze Existenzen müssten neu aufgerichtet werden. Man wolle das lebensnotwendige für die Menschen sicherstellen.
Die Medienkonferenz mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter.
Die Medienkonferenz mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter.20min/Flurin Pestalozzi
Eine neue Gruppe «Neues Blatten» werde nun ins Leben gerufen. Ein Lötschental ohne Blatten sei undenkbar. «Ich danke allen, die sich für diese neue Blatten einsetzen.»

«Jeder Zuspruch, jeder Händedruck lindert den Schmerz.» Es sei Bellwald und dem Gemeinderat deshalb ein Anliegen, sich auch bei den anderen Gemeinden zu bedanken.

30.05.2025

Fr 16:10

Medienkonferenz beginnt

Die Pressekonferenz beginnt.
Blattens Gemeindepräsident beginnt: Er bedankt sich für die Unterstützung. Das Dorf sei «ausradiert, vernichtet» worden – «in Grund und Boden gestampft, wie wir im Dialekt sagen.» Ganze Existenzen seien ausgelöscht worden, erklärt Gemeindepräsident Matthias Bellwald.

30.05.2025

Fr 14:50

Karin Keller-Sutter: «Es geht einem sehr nahe, wenn man das Leid mit eigenen Augen sieht.»

Nach dem Aufklärungsflug richtet Bundespräsidentin Keller-Sutter einige Worte an die Öffentlichkeit: «Es geht einem sehr nahe, wenn man das Leid mit eigenen Augen sieht.»
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter erinnert an die tragischen Schicksale hinter der Katastrophe: «Es geht einem sehr nahe, wenn man das Leid mit eigenen Augen sieht.»
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter erinnert an die tragischen Schicksale hinter der Katastrophe: «Es geht einem sehr nahe, wenn man das Leid mit eigenen Augen sieht.»20min/Flurin Pestalozzi
Die Bundespräsidentin erinnert daran, dass «hinter diesem Ereignis» tragische Schicksale stehen. Gleichzeitig zeigt sich die Bundespräsidentin zuversichtlich: «Die Schweiz ist ein Land, das helfen kann, das ist nicht in jedem Land möglich.»

30.05.2025

Fr 14:13

Keller-Sutter begibt sich auf Aufklärungsflug

Die Bundespräsidentin ist eingetroffen. Bilder zeigen Karin Keller-Sutter auf dem Weg zu einem Armee-Helikopter – mit diesem wird sie über das Gebiet fliegen und sich ein Bild der Lage machen.
Zusammen mit den zuständigen Behörden wird nun die Situation erneut analysiert: Um 16 Uhr folgt dann die Medienkonferenz.
Zusammen mit den zuständigen Behörden wird nun die Situation erneut analysiert: Um 16 Uhr folgt dann die Medienkonferenz.20min/Flurin Pestalozzi
Nach dem Rundflug folgt die Krisensitzung mit anschliessender Medienkonferenz in der Nachbarsgemeinde Ferden.

30.05.2025

Fr 14:00

Bundespräsidentin trifft im Lötschental (VS) ein

Nachdem bereits Umweltminister Albert Rösti und Verteidigungsminister Martin Pfister in Blatten (VS) vor Ort waren, macht sich am Freitagnachmittag auch Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter ein Bild der Lage vor Ort machen.

Die FDP-Bundesrätin ist verfrüht von ihrer Irland-Reise zurückgekehrt, angesichts der Entwicklungen in Blatten. Auf sie wartet nun ein dicht getaktetes Programm:
Auch die Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter ist im Lötschenthal eingetroffen: Von der Gemeinde Wiler aus fliegt die Bundespräsidentin über Blatten. Um 16.00 informiert sie dann erneut über die aktuelle Lage. (Archivbild)
Auch die Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter ist im Lötschenthal eingetroffen: Von der Gemeinde Wiler aus fliegt die Bundespräsidentin über Blatten. Um 16.00 informiert sie dann erneut über die aktuelle Lage. (Archivbild)20min/Flurin Pestalozzi
Ungefähr um 14.00 Uhr ist der Helikopter der Bundespräsidentin in der Katastrophenregion eingetroffen. Direkt im Anschluss ist nun ein Aufklärungsflug mit dem Blattener Gemeindepräsidenten Matthias Bellwald und dem Walliser Staatsrat plant.

Darauffolgend stehen Gespräche mit involvierten Politikern und eine Sitzung mit dem Krisenstab auf dem Programm, der auch der Walliser Mitte-Ständerat Beat Rieder beiwohnen wird.

Um 16.00 Uhr dann wird die Bundespräsidentin in der Turnhalle in Ferden eine Medienkonferenz abhalten und über die neusten Entwicklungen informieren.
Schliesslich wird sich Keller-Sutter mit den Gemeindepräsidenten des Lötschentals austauschen, ehe sie am Abend nach Bern zurückkehrt.
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