Gemini-App revolutioniert Bildbearbeitung mit KI: So funktioniert's

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Foto-Update von GoogleKI-Bildbearbeitung in Gemini: So funktioniert das neue Feature

Die neue Bildbearbeitung in der «Gemini-App» generiert realistische Fotos in Sekunden – mit neuem Outfit, Setting oder deinem Haustier an deiner Seite. Einige Funktionen sind in der Schweiz aber noch eingeschränkt.

Darum gehts

  • Die neue KI-Bildbearbeitung in der «Gemini-App» von Google DeepMind ermöglicht realistische Fotomanipulationen in Sekunden.
  • Nutzer können Fotos mit neuen Outfits, Settings oder Haustieren versehen, ohne Gesichter zu verfälschen.
  • Einige Funktionen, wie das Hochladen von Prominentenbildern, sind in der Schweiz noch eingeschränkt.
  • Alle bearbeiteten Bilder sind mit einem Wasserzeichen und einem digitalen Code als KI-generiert gekennzeichnet.

Wie hättest du als Discostar in den 80ern oder als Astronaut auf dem Mond ausgesehen? Mit der neuen KI-Bildbearbeitung in der «Gemini-App» von Google DeepMind lässt sich das jetzt einfach herausfinden. Die App verändert Fotos, ohne Gesichter oder Details zu verfälschen. Das zugrundeliegende Modell war zuvor unter dem Namen «Nano Banana» in Tech-Foren aufgetaucht und sorgte mit präzisen Bildbearbeitungen für Aufsehen. Schon damals wurde über Google als möglichen Urheber spekuliert.

So funktioniert die neue Bildbearbeitung

Du lädst ein Foto hoch, gibst eine Idee ein – Sekunden später liefert dir die App ein passendes Bild zurück. Die KI erkennt Personen oder Tiere und verändert nur, was du willst: Frisur, Kleidung, Kulisse oder bestimmte Objekte.

Diese Features sind neu

Zurück in die 90er oder rein ins Feuerwehr-Outfit

Die KI erstellt Szenen aus anderen Jahrzehnten oder Berufsfeldern, ob 90er-Stil, Feuerwehrmann oder Rockstar. Dein Gesicht bleibt klar erkennbar.

Der Prompt: «Stell dir diese Frau vor als Matador / Künstlerin / in einer 90er-Sitcom».
Der Prompt: «Stell dir diese Frau vor als Matador / Künstlerin / in einer 90er-Sitcom».Google

Zwei Bilder, ein neues Porträt – mit Haustier oder Buddy

Du lädst zwei Fotos hoch, etwa von dir und deinem Tier – und bekommst ein Bild, das euch gemeinsam zeigt, zum Beispiel auf einem Basketballplatz.

Aus zwei Bildern wird ein neues generiert. Bild 1: Basketballspielerin, Bild 2: Golden Retriever. Der Prompt: Mach ein Bild, in dem die Frau den Hund auf einem Basketballfeld knuddelt.
Aus zwei Bildern wird ein neues generiert. Bild 1: Basketballspielerin, Bild 2: Golden Retriever. Der Prompt: Mach ein Bild, in dem die Frau den Hund auf einem Basketballfeld knuddelt.Google

Wand streichen, Sofa stellen – Bild für Bild verändern

Du kannst Räume gezielt verändern, erst die Wandfarbe, dann ein neues Sofa. Der Rest bleibt gleich.

Durch Prompts wie «Wie würde dieses Zimmer mit lachsfarbenen Wänden aussehen?» oder «füge ein grünes Samtsofa in einem modernen Stil hinzu» lassen sich Bilder schrittweise ergänzen.
Durch Prompts wie «Wie würde dieses Zimmer mit lachsfarbenen Wänden aussehen?» oder «füge ein grünes Samtsofa in einem modernen Stil hinzu» lassen sich Bilder schrittweise ergänzen.Google

Blumen auf die Stiefel, Flügelmuster aufs Kleid

Die KI überträgt Farben oder Muster von einem Bild auf ein anderes Objekt. So entstehen Gummistiefel mit Blumenmuster oder Kleider mit Flügelstruktur.

Ein Bild eines Schmetterlings, dann folgt der Prompt: «Mach daraus ein atemberaubendes Kleid an einer Frau, die auf einer Strasse in New York geht.»
Ein Bild eines Schmetterlings, dann folgt der Prompt: «Mach daraus ein atemberaubendes Kleid an einer Frau, die auf einer Strasse in New York geht.»Google

Was in der Schweiz (noch) nicht geht

Einige Funktionen sind hierzulande gesperrt:

  • Bilder von prominenten Personen – Erwachsene wie Minderjährige – können nicht hochgeladen, generiert oder verändert werden.
  • Die Funktion, aus einem Bild ein Video zu machen («Image-to-Video» mit Veo 3), ist in der Schweiz noch nicht verfügbar.

Was du noch wissen musst

Alle bearbeiteten Bilder sind klar gekennzeichnet: sichtbar mit Wasserzeichen und zusätzlich mit einem unsichtbaren digitalen Code (SynthID), der sie als KI-generiert ausweist.

Wie wichtig ist dir die Kennzeichnung von KI-generierten Bildern?

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Michael Andai (mia) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Er ist seit 2025 AI-Journalist und schreibt über alles rund um künstliche Intelligenz.

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