Mann masturbiert im Zug: 750 Franken Busse für sexuelle Belästigung

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Kanton BernMann masturbiert im Zug vor Frau – verurteilt

Weil er zwei Frauen im Zug Richtung Bern belästigte, muss ein junger Mann eine Busse von 750 Franken zahlen – oder ersatzweise ins Gefängnis.

Bevorzugte Quelle
Nachdem ein Mann im Zug vor einer Frau masturbierte, wurde er von der Staatsanwaltschaft per Strafbefehl verurteilt. (Symbolbild)
Nachdem ein Mann im Zug vor einer Frau masturbierte, wurde er von der Staatsanwaltschaft per Strafbefehl verurteilt. (Symbolbild)TAMEDIA AG

Darum gehts

  • Ein Nigerianer belästigte zwei Frauen in einem Zug sexuell.
  • Er masturbierte vor einer der beiden Frauen, nachdem er ihr gefolgt war.
  • Die Frauen fühlten sich unwohl und verängstigt.
  • Der Mann erhielt eine Busse von 750 Franken.

«So wi du mi ahluegsch, weiss ig, dass ig di chönt», sagte ein junger Mann an einem späten Abend im Mai zu zwei Frauen, mit denen er in einem Zug Richtung Bern unterwegs war. Er hatte sich zuvor zu den beiden gesetzt.

Eine der Frauen verliess daraufhin den Zug, die andere junge Frau wechselte den Zugwagen. Der junge Mann folgte ihr in das Abteil, griff sich in die Hosen und begann zu masturbieren.

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Durch die Handlungen des Mannes fühlten sich die beiden geschädigten Frauen unwohl, verunsichert und verängstigt, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern in ihrem Strafbefehl schreibt.

Wegen sexueller Belästigung verurteilt

Die Aktion hat nun Konsequenzen: Der junge Nigerianer wurde nun wegen sexueller Belästigung per Strafbefehl verurteilt. Er muss eine Busse in Höhe von 750 Franken zahlen. Falls er diese nicht zahlt, droht ersatzweise eine Freiheitsstrafe von acht Tagen.

Zusätzlich muss er die Kosten des Verfahrens in Höhe von 300 Franken tragen.

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Wirst du oder wird jemand, den du kennst, sexuell belästigt?

Hier findest du Hilfe:
Belästigt.ch, Onlineberatung bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
Verzeichnis von Anlaufstellen
Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

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Sebastian Richter (ric) arbeitete bis Juni 2026 für 20 Minuten. Er leitete die regionalen Ressorts Bern, Basel und Ostschweiz.

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