Durek Verrett kritisiert Missbrauch: «Ich akzeptiere dieses Mass nicht»

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Mette-Marits SchwagerDurek über Epstein: «Akzeptiere dieses Mass an Missbrauch nicht»

In einem Instagram-Video spricht Durek Verrett über die «Jeffrey-Epstein-Situation». Er betont seine Haltung zu Missbrauch und zur Objektifizierung von Frauen und Kindern.

Darum gehts

  • Durek Verrett äussert sich in einem Instagram-Video zum Epstein-Fall.
  • Er spricht über die Erwähnung seiner Schwägerin Mette-Marit in den Dokumenten.
  • Verrett verurteilt die Objektifizierung und den Missbrauch von Frauen und Kindern.
  • Er betont, dieses Ausmass an Missbrauch nicht zu akzeptieren.

In den kürzlich veröffentlichten Epstein-Unterlagen wird der Name von Mette-Marit von Norwegen (52) mehr als 1000-mal erwähnt. Aus den Dokumenten geht zudem ein umfangreicher E-Mail-Kontakt hervor. Unter anderem wird ein Besuch in der Villa des Sexualstraftäters in Palm Beach dokumentiert.

Der Fall sorgt insbesondere in Norwegen für grosse mediale Aufmerksamkeit, wo das Königshaus aktuell stark im Fokus der Berichterstattung steht. Parallel dazu läuft am Bezirksgericht Oslo ein Verfahren gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29). Ihm werden 38 Straftaten zur Last gelegt, darunter vier Fälle von Vergewaltigung.

«Es ist nicht in Ordnung.»

Durek Verrett (51), Ehemann von Märtha Louise von Norwegen (54), hat sich bislang nicht öffentlich zu den Angelegenheiten geäussert. Nun nimmt er in einem Video auf Instagram Stellung und geht dabei auch auf den Epstein-Skandal im Zusammenhang mit Mette-Marit ein.

Zu Beginn des Videos sagt der Schwager von Mette-Marit: «Viele Leute haben mich gefragt, was mit der ‹Jeffrey-Epstein-Situation› mit meiner Schwägerin los ist und was ich davon halte.» Dazu erklärt er: «Ich bin noch nicht ganz bereit, darüber zu sprechen, aber ich komme bald dazu», fügt jedoch anschliessend dennoch persönliche Einschätzungen an. Die Kronprinzessin erwähnt er dabei nicht namentlich, sondern äussert sich allgemein zum Fall Epstein.

Im Video betont er: «Es gibt eine Sache, mit der ich einfach nicht umgehen kann, und das ist, wenn Frauen objektifiziert werden und wenn Frauen und Kinder untergraben werden. Ich weiss nicht, wie ich es sagen soll. Es ist so falsch, dass Menschen Frauen und Kindern gegenüber so gleichgültig sein können. Es ist nicht in Ordnung. Nichts in mir akzeptiert dieses Mass an Missbrauch.»

Was denkst du, wenn sich Prominente zu heiklen Themen wie dem Epstein-Fall äussern?

Durek verlor kürzlich seine Mutter

Die norwegische Königsfamilie steht derzeit nicht nur wegen anhaltender Schlagzeilen und Kontroversen im Fokus, sondern sieht sich auch mit einem Trauerfall konfrontiert: Veruschka Urquhart, die Mutter von Durek Verrett, ist Anfang Februar im Alter von 82 Jahren gestorben.

Wie ihr Sohn war auch sie als spirituelle Beraterin tätig. Medienberichten zufolge soll zuletzt kein Kontakt mehr zwischen Mutter und Sohn bestanden haben. Hintergrund sollen Vorwürfe Verretts gewesen sein, sie habe ihn und seine Ehefrau durch angeblich falsche Aussagen gegenüber den Medien in ein negatives Licht gerückt.

Jeffrey Epstein: Der Skandal und seine Folgen

Der Fall Jeffrey Epstein gilt als einer der grössten Missbrauchsskandale der jüngeren Geschichte. Der US-Milliardär nutzte über Jahre Macht, Geld und Kontakte, um Minderjährige sexuell auszubeuten. Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – auch aus der Schweiz – gerieten dabei in den Fokus. Bis heute sind viele Fragen zu seinem Netzwerk offen.
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Felipe Cordova (cof), seit 2025 Praktikant im Ressort People bei 20 Minuten. Er berichtet über nationale und internationale Stars und ihre Geschichten.

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