Warum die Fuchsfamilie auf dem Aarauer Friedhof Abstand braucht

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AarauFuchs-Welpen auf Aarauer Friedhof entzücken Anwohner

Auf einem Friedhof in Aarau hat sich eine Fuchsfamilie niedergelassen. Während Aarauerinnen und Aarauer begeistert sind, warnt der Kanton vor direktem Kontakt mit den Tieren.

Vor allem die verspielten Jungtiere, die ihre Umgebung neugierig erkunden, entzücken die Aarauer Bewohnerinnen und Bewohner.20 Minuten

Darum gehts

  • Eine Fuchsfamilie hat sich auf dem Friedhof Rosengarten in Aarau niedergelassen.
  • Videos der Wildtierüberwachungskamera begeistern Hunderte auf dem Instagram-Kanal der Stadt.
  • Der Kanton Aargau warnt vor direktem Kontakt und empfiehlt, die Tiere nicht zu füttern.
  • Unter anderem solle man den Abfallsack nicht zu früh herausstellen, da die Tiere Allesfresser sind und dadurch angezogen werden.

Der Friedhof Rosengarten in Aarau ist das neue Zuhause niedlicher Bewohner: Eine Fuchsfamilie hat sich samt verspieltem Nachwuchs dort niedergelassen. Szenen aus der Wildtierüberwachungskamera begeistern auf dem Instagram-Kanal der Stadt Aarau Hunderte von Menschen.

Dort heisst es: «Die Stadt Aarau ist ein Ort, an dem Tiere und Menschen friedlich nebeneinander leben können.» Die Stadt bittet die Besucherinnen und Besucher des Friedhofs deshalb, «der Fuchsfamilie mit Respekt und Abstand zu begegnen und sie nicht zu füttern».

«Füchse sind nicht aggressiv»

Der Rotfuchs hat sich dank seiner ausgeprägten Anpassungsfähigkeit bereits in vielen urbanen Gegenden in der Schweiz niedergelassen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.

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Gefährlich seien die Tiere für Menschen aber nicht. «Füchse greifen unter normalen Umständen Menschen nicht an, denn sie sind nicht aggressiv», heisst es auch in einem Merkblatt des Kantons Aargau. Auch das Tollwutvirus stelle keine Gefahr mehr dar: Die Schweiz gilt seit 1999 als tollwutfrei. Da Füchse aber sehr aufdringlich werden können, sei es wichtig, sie als Wildtiere zu respektieren und Distanz zu wahren. Die Tiere könnten immer noch Krankheiten übertragen, etwa den Fuchsbandwurm.

Wie verhältst du dich, wenn du einem Wildtier in der Stadt begegnest?

Ratschläge des Kantons

Um die Tiere aus dem eigenen Garten und Haus fernzuhalten, ist es sinnvoll, folgende Ratschläge des Kantons Aargau zu befolgen:

  • Kein Futter für Tiere ins Freie stellen. Keine Fleisch-, Knochen- oder Käsereste sowie keine gekochten Abfälle auf den Kompost werfen. Kein Obst auf dem Boden liegen lassen.
  • Kompost abdecken oder einen geschlossenen Behälter verwenden.
  • Nicht mit Jungfüchsen spielen.
  • Von Füchsen benutzte Unterschlüpfe (ausserhalb der Jungenaufzuchtzeit von März bis Mitte Juni) entfernen und abdichten, Versteckmöglichkeiten beseitigen.
  • Alle Spielmöglichkeiten für den Fuchs (Kinderspielsachen, Schuhe, Lederwaren, weiche und leicht wegtragbare Gegenstände) entfernen.
  • Abfallsack erst am Morgen vor der Abfuhr bereitstellen.
  • Füchse, die Anzeichen von Zahmheit zeigen, verscheuchen oder dem lokalen Jagdaufseher melden. Auch kranke oder verletzte Füchse sind dem Jagdaufseher zu melden.

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Lisa Arnold (lia) arbeitet seit März 2026 bei 20 Minuten als Praktikantin im Ressort Zürich.

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