Grosseinsatz im AargauSchüsse bei Rave: Ein Todesopfer, 5 Verletzte
Grosseinsatz auf der Pferderennbahn in Aarau: In der Nacht auf Sonntag fielen Schüsse. Die Polizei bestätigt ein Todesopfer sowie fünf zum Teil schwer verletzte Personen.
Darum gehts
- Auf der Pferderennbahn in Aarau sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen – es fand ein Rave statt.
- Die Kantonspolizei Aargau bestätigt ein Todesopfer und fünf teils schwer Verletzte.
- Das Gebiet ist grossräumig abgesperrt.
Auf der Pferderennbahn in Aarau fielen in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse, die Meldung ging gegen 2.30 Uhr ein. Ein News-Scout erzählt, er höre «ununterbrochen» Sirenen. Zahlreiche Polizeiautos und Ambulanzen stehen im Einsatz, auch die Feuerwehr ist ausgerückt. Die Kantonspolizei Aargau spricht von einer «Sonderlage». Kurz nach 8 Uhr bestätigt die Polizei ein Todesopfer und fünf, zum Teil schwer verletzte Personen. Es handelt sich um eine vorläufige Zahl. Zur Täterschaft konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen, sie ist noch flüchtig. Auch ist das Motiv unklar.
Das Gelände um die Pferderennbahn, das Schwimmbad und den Sportplatz ist grossräumig gesperrt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, dem Gebiet fernzubleiben. Die Polizei zeigt vorsorglich über Aarau hinaus erhöhte Präsenz. Gegen 8.45 Uhr beobachtete ein 20-Minuten-Reporter einen Polizeieinsatz bei der Ausfahrt Suhr, sechs Minuten vom Rave-Gelände entfernt. Auf dem Boden sitzen drei Personen, umringt von schwerbewaffneten Polizisten. Der Reporter erzählt, die Personen seien mitgenommen worden. Es ist unklar, ob ein Zusammenhang mit dem Vorfall in den frühen Morgenstunden besteht.
Gebiet soll gemieden werden
Über dem Grossraum Aarau kreist gemäss BRK News zurzeit ein Super Puma der Schweizer Armee. Flugdaten zeigen die Militärmaschine mit mehreren Flugbewegungen rund um Aarau. Die Einsätze erfolgen in der Regel mit einem Super Puma, der mit dem FLIR-System (Forward Looking Infrared) – also einer Wärmebildkamera –, einem leistungsfähigen Suchscheinwerfer, einem Gerät zur Ortung von Mobiltelefonen und einer Rettungswinde ausgerüstet ist.
Auf der Pferderennbahn fand am Wochenende ein Rave statt. Personen, die über Videos oder Bilder des Ereignisses verfügen, werden gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.

